Rat und Stadtbezirksräte
30.04.2024 - 2 Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 12.0...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Datum:
- Di., 30.04.2024
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 14:03
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Stadtbaurat Leuer trägt die von Frau Salbert gewünschte Ergänzung von Punkten ihres Redebeitrags zum Antrag „Einrichtung eines TOP zum Thema ´Gut zu Fuß in Braunschweig´“ vor:
„Darüber hinaus trägt Frau Salbert Fragen zur Planung eines P+R-Parkplatzes am Gliesmaroder Bahnhof, zur Dauer einer Grünphase an Fußgänger-/Radfahrerampeln, zur Definition der Zeitangabe von 15 Minuten als zumutbare Entfernung zu Haltestellen oder Parkplätzen sowie der Einrichtung kostenloser Parkplätze vor oder in unmittelbarer Nähe von Arztpraxen aufgrund der innerhalb des städtischen Rings vermehrt wegfallenden Parkplätze und der daraus für ältere Menschen resultierenden Schwierigkeit, Arztpraxen zu erreichen, vor.
In seiner Antwort verweist Stadtbaurat Leuer zunächst auf die Ambition der Verwaltung, den Bahnhof Gliesmarode zu gestalten. Dies benötige jedoch noch ein wenig Zeit. Zur Berechnung der Ampelphasen erläutert er, dass wenn beim Umspringen von grün auf rot auf die Fahrbahn getreten wird, noch ausreichend Zeit verbleibt, die Straße in einem normalen, gemäßigten Tempo queren zu können. Zu dem von Frau Salbert genannten städtebaulichen Konzept der 15-Minuten-Stadt, bei dem die meisten Dinge des täglichen Bedarfs und Dienstleistungen bequem in 15 Minuten erreicht werden sollen informiert Stadtbaurat Leuer, dass die von der Verwaltung angenommene Größenordnung bei Haltestellen eine Entfernung von 300 bis 400 Metern vorsieht, die auch für nicht junge Menschen in etwa der Hälfte der Zeit zu schaffen ist. Hinsichtlich der Parkplätze vor Arztpraxen berichtet Stadtbaurat Leuer von der persönlichen Rückmeldung von Ärzten, dass sich über die Parkraumbewirtschaftung die Erreichbarkeit der Arztpraxen und die Pünktlichkeit der Patientinnen und Patienten verbessert habe.“
Die Ergänzung wurde von der Verwaltung im Vorfeld der Sitzung mit Frau Salbert abgestimmt.
