Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

25.09.2024 - 5.1.2 Sicherheitsempfinden von LSBTIQ*-Personen in Br...

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Wortprotokoll

Frau Stober und Frau Rückleben stellen das Sicherheitsempfinden von LSBTIQ*-Personen in Braunschweig vor.

 

Die Präsentation wird dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Frau Köhler bezieht sich auf das Ergebnis der Umfrage, wonach viele LSBTIQ*-Personen Sport- und Fußballveranstaltungen meiden würden und fragt nach, ob zwischen der Arbeitsgruppe und Eintracht Braunschweig eine Zusammenarbeit bestehe oder ob es Pläne für eine Zusammenarbeit gebe.

 

Frau Stober antwortet, dass es keine Zusammenarbeit gebe. Das von Frau Köhler erwähnte Schutzkonzept im Stadion, sei von Eintracht Braunschweig in Zusammenarbeit mit „sichtbar. Fachzentrum gegen sexualisierte Gewalt e.V." erstellt worden. Die Arbeitsgruppe habe bereits darüber nachgedacht, wie man an das Themenfeld Fußball herantreten könne. Es gebe noch keine konkreten Strategien.

 

Frau Antonelli-Ngameni fragt nach, ob es bereits Ideen gebe, was in den genannten Vierteln wie der Weststadt oder auch am Bohlweg getan werden könne, um das Sicherheitsempfinden der LSBTIQ*-Personen zu verbessern. Zusätzlich ergibt sich die Frage, was an Unterstützung nötig sei, um die Arbeit weiterzuverfolgen.

 

Frau Stober antwortet, dass sich die Arbeitsgruppe ebenfalls die Frage gestellt habe, ob hinter den Antworten zur Weststadt auch rassistische Tendenzen stecken würden. Ob dies so sei, könne man nicht beantworten. Am Bohlweg seien bereits Sicherheitsvorkehrungen, wie die Einrichtung der Stadtwache und das Verhängen eines Alkoholverbotes, getroffen worden. Möglicherweise müsse abgewartet werden, inwiefern diese Maßnahmen zur Sicherheit und zum Sicherheitsempfinden beitragen werden. Es brauche Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit, wie sie im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten und Ressourcen von Vereinen und verschiedenen Jugendorganisationen bereits betrieben werde. Diese Arbeit müsse weiterhin bekanntgemacht werden.

 

Herr Volkmann fragt nach der erwähnten „Awarenessarbeit" und wer die Zielgruppe dafür sei.

 

Frau Stober erklärt, dass die „Awarenessarbeit" vor allem bereits in der Club- und Barlandschaft angekommen sei. Dabei würden Konzepte zu Sicherheitsmaßnahmen für Personen, die von Gewalt und Diskriminierung betroffen sind, erstellt werden. Solch ein Konzept umfasse auch die Bewusstseinsschaffung von Diskriminierung in den einzelnen Organisationen und in ihren Strukturen. Es gebe bereits mehrere Clubs und Festivals in der Region Braunschweig, die Awarenesskonzepte umsetzen würden. In einem Netzwerk würden sich Menschen, die Awarenessarbeit betreiben, treffen und sich gegenseitig unterstützen und austauschen.

 

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Anlagen

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