Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

12.11.2024 - 4 InnoREG - Regionales Innovationsscouting zur Fö...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Wirtschaftsdezernent Leppa stellt die Vorlage vor und bittet um Zustimmung.

 

Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Bratmann bittet um Beispiele von Erfolgsprojekten aus dem Vorgängerprojekt Regionales Innovationsscouting. Ratsherr Dr. Plinke merkt an, dass sich laut Bericht des Vorgängerprojektes aus 20 Kontaktaufnahmen lediglich ein Termin für einen Unternehmensbesuch ergeben hat. Daher plädiert er für andere Überlegungen hinsichtlich der Kommunikation des Projektes.

 

Wirtschaftsdezernent Leppa führt aus, dass auch bei Betrieben, die Alumnis der TU Braunschweig hatten, teilweise kein Kontakt mehr zur Hochschule bestand. Daher wurde der Bedarf erkannt, dahingehend weiterhin auf die Betriebe zuzugehen. Die Auswahl und Ansprache der Betriebe erfolgt nach Einschätzung des Innovationsbedarfs des Unternehmens. Gewisse Streuverluste sind bei solchen Ansprachen normal.

 

rgermeisterin Kaphammel bittet um Information, ob auch Unternehmen proaktiv Interesse bekundet haben und wie das Beratungsangebot in der Branche kommuniziert wird. Bürgermitglied Dietrich lobt die Initiative und fragt, ob zukunftsfähige und nachhaltige Geschäftsmodelle unterstützt werden. Zudem weist sie darauf hin, dass aufgrund der Bezeichnung des Projekts möglicherweise konservativer aufgestellte KMU sich nicht als Adressat des Projektes sehen und bittet darum, die Kommunikation dahingehend zu prüfen.

 

Wirtschaftsdezernent Leppa nennt beispielhaft einige Ergebnisse des Projekts, die für einen Erfolg des Angebots sprechen. Die Bewertung des Geschäftsmodells obliegt in diesem Zusammenhang der TU Braunschweig. Ein anderen Kriterien folgender Ausleseprozess findet nicht statt. Er verweist hinsichtlich Kommunikation des Angebots auf die bestehende Technologietransferstelle sowie das Innovationsportal „Besser Smart“. Die Kommunikation erfolgt meist über die digitalen Kanäle sowie die Innovationsforen. Proaktive Ansprachen lassen sich daher nicht zuverlässig einschätzen.

 

Ratsherr Dr. Plinke merkt an, dass die Nennung konkreter Beispiele erfolgreicher Projekte wünschenswert wäre. Ratsherr Winckler wirft die Frage auf, wie der Erfolg des Projektes messbar gemacht und das Projekt öffentlich bekannt gemacht werden kann. Wirtschaftsdezernent Leppa nimmt die Anregungen auf und wird diese mit dem Projektträger spiegeln.

 

Ausschussvorsitzender Schatta bittet um Abstimmung.

 

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Beschluss:

Die Stadt Braunschweig beteiligt sich über die Projektlaufzeit von 3 Jahren (01.01.2025 - 31.12.2027) mit einem Betrag von 90.000 € (30.000 € p. a.) an dem Gemeinschaftsprojekt „InnoREG - Regionales Innovationsscouting zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“ der Partner Technische Universität Braunschweig und Ostfalia Hochschule sowie Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH und Landkreis Gifhorn Innovation & Service GmbH mit Ko-Finanzierung durch Mittel aus der Förderung Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

dafür: 11   dagegen: 0   Enthaltungen: 0

 

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise