Rat und Stadtbezirksräte
22.11.2024 - 9 Anfragen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Sportausschusses
- Gremium:
- Sportausschuss
- Datum:
- Fr., 22.11.2024
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:15
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
9.1
RH Bratschke bringt eine mündliche Anfrage hinsichtlich des Ruderbeckens in der Tunica-Halle ein, die vom Ruderklub Normannia zum Training in der Winterzeit genutzt wird. Es wird darum gebeten, ein entsprechendes Becken auch nach dem Abriss der Halle vorzuhalten, möglicherweise im Vienna-House-Komplex.
Stadtrat Herlitschke teilt mit, dass sich hierzu schon Gedanken gemacht wurden und die Notwendigkeit nochmal bewertet wird, aktuell wird nur im Winterhalbjahr an 13,5 Stunden in der Woche mit wenigen Personen trainiert.
9.2
RH Volkmann fragt nach, wann der Eröffnungstermin der IGS-Sporthalle in Volkmarode geplant ist. Stadtrat Herlitschke gibt an, dass noch kein klarer Termin in Aussicht steht. Die Verwaltung hat aber jetzt entschieden in Vorleistung zu gehen und die versicherungsrechtlichen Fragen im Nachgang zu klären. Die Freigabe der Halle soll dadurch so schnell wie möglich erfolgen.
Der zuständige Stadtbezirksrat wird über den aktuellen Stand in einer Mitteilung außerhalb von Sitzung informiert werden.
Protokollnotiz: RH Bach, RH Schatta, RF Göring, RF Saxel und Bürgermitglied Herr Rückriem verlassen die Sitzung.
9.3
Ausschussvorsitzender RH Graffstedt bringt folgende mündliche Anfragen ein:
Umbau und Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Rautheim
Im Mai 2024 wurde noch eine Fertigstellung für Ende September in Aussicht gestellt, die sich durch die notwendigen Vergabeverfahren schon etwas nach hinten verschoben hat. Aktuell gehen wir von einer Fertigstellung für den Schützenverein bis Ende des 1. Quartals 2025 und für die Gesamtmaßnahme mit einer Fertigstellung bis Mitte Juni 2025 aus. Wodurch gab es die erneuten Verzögerungen? Wann ist damit zu rechnen, dass der Freischütz Rautheim die Räumlichkeiten im Keller des DG Rautheim wieder benutzen kann? (als Schießanlage + Vereinsheim?)
Die Verwaltung antwortet wie folgt: In der letzten Stellungnahme des Referats 0650 an den Bezirksrat im Mai 2024 wurden die Schwierigkeiten aufgrund der zusätzlich erforderlichen Maßnahmen im Rahmen der Sanierung erläutert.
Grundlegend hierbei ist, dass die Gebäudesubstanz deutlich schlechter ist als ursprünglich angenommen. Daraus ergeben sich zwangsläufig zusätzliche Maßnahmen, die vor Beginn der Arbeiten nicht erkennbar waren. Die Arbeiten sind für die Baufirmen vor dem Hintergrund der baulichen Situation mühselig, aufgrund der momentanen Auftragslage sehr schwierig zu koordinieren und somit zeitlich schlecht zu fixieren.
Um die Fördermittel nicht zu gefährden, wurden die Arbeiten im Untergeschoss für den Schützenverein vorgezogen.
Die relativ aufwändigen und zeitintensiven Putzarbeiten und Rückbauarbeiten im Untergeschoss haben erneut zu Verzögerungen geführt. Ein mehrschichtiger Auftrag eines Spezial Innenputzes für feuchte Wände mit entsprechenden Trocknungszeiten führte zu Verzögerungen bei den Putzarbeiten. Durch den Eingriff in die elektrische Bestandsanlage musste diese ebenfalls komplett erneuert werden. Die Sanitär- und Heizungsarbeiten sind abhängig von der Fertigstellung der Hochbauvorarbeiten. Die Baufreiheit für die Sanitär- und Heizungsarbeiten kann demnächst, in Abhängigkeit vom Trockenbau, hergestellt werden, voraussichtlich bis Ende 1. Quartal 2025 - alle weiteren Arbeiten erfolgen zeitnah im Anschluss.
Der Schützenverein ist bereits informiert, dass er den hinteren Teil des Schießstandes entsprechend umbauen bzw. mit den Installationsarbeiten beginnen kann. Der Schützenverein bat darum, diesen Bereich malermäßig vorzuziehen und dann erst die Installationsarbeiten auszuführen. Daraufhin wurde sich umgehend bemüht, diesem Wunsch nachzukommen. Die Ausführung erfolgt bis Ende der 48. KW, sodass die Installationsarbeiten für den rückwärtigen Teil ab der 49. KW erfolgen können.
Die Verwaltung bedauert die zeitlichen Verzögerungen im Projekt, die leider durch den baulichen Zustand und technische Rahmenbedingungen in der Ausführung der Sanierungsarbeiten entstanden sind und arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung der Sanierung.
Protokollnotiz: Bürgermitglied Herr Rößner verlässt die Sitzung.
9.4
Ausschussvorsitzender RH Graffstedt bringt eine weitere mündliche Anfrage ein:
Unter Hinweis auf die Berichterstattung der Braunschweige Zeitung vom 24.9.2024 erfolgt die Nachfrage, ob zwischenzeitlich schon geklärt ist (ggf. auch schon mit den Vereinen), ab wann und wo die in dem Artikel genannten Vereine künftig ihren Punktspielbetreib incl. Publikum durchführen sollen.
Die Verwaltung antwortet wie folgt:
Grundsätzlich können die Basketballnutzenden der Tunica-Halle im Anschluss die neue 4-Fach-Halle am gleichen Ort nutzen. Zusätzlich ist jedoch für die Basketballer insbesondere das Vienna House vorgesehen. In beiden Liegenschaften sind - ebenso wie in der jetzigen Tunicahalle - bis zu 199 Zuschauende zugelassen. Bei größeren Veranstaltungen ist - wie bisher auch schon - eine städtische Sporthalle, die gleichzeitig Versammlungsstätte ist, anzumieten.
9.5
Es wird eine weitere Anfrage durch den Ausschussvorsitzenden RH Graffstedt eingebracht:
In Braunschweig steht in den nächsten Jahren die Fertigstellung verschiedener Sporthallenneubauten an. Dies ist sehr erfreulich und wird vom Sport schon jetzt mit Vorfreude und auch Erwartungen begleitet. Die optimale Nutzung der Hallen ist auch abhängig von deren Ausstattung incl. z.B. der Linien in den Hallen. Erfolgt schon bei der Planung ein Austausch mit den späteren Nutzern, kann sichergestellt werden, dass die Ausstattung soweit möglich optimal erfolgt und Nacharbeiten, die dann wiederum kostenintensiv sind. Da von Vereinen nachgefragt wird, an wen Sie sich wenden können, um ggf. rechtzeitig zu einem Austausch wenden können, wird um eine entsprechende Mitteilung bzw. einen Hinweis gebeten.
Hierzu antwortet die Verwaltung wir folgt:
Generell ist bei Neubauten von Sporthallen eine „Grundausstattung“ von Linierungen (z.B. Badminton-, Volleyball, Basketball und 3x3) vorgesehen, bei größeren Hallen auch mit einem Center- / Handball- / Fußballfeld. Auch werden z.B. höhenverstellbare Basketballkörbe geplant. Die Verwaltung ist darüber hinaus bestrebt für die vereinssportliche Nutzung einzelner Sportarten „Schwerpunkthallen“ vorzusehen, so dass ergänzend erforderliche Linierungen bedarfsweise bei den einzelnen Planungen unter Einbeziehung der Vereine vorgenommen werden. So ist z.B. für Fechten zukünftig die neue Sporthalle Wenden vorgesehen. Gleiches gilt u.a. auch schon für die Sportarten Handball, Bogenschießen, Baseball, Ultimate Frisbee und Roundnet. Ansprechpartner ist das städtische Sportreferat.
Tagesordnungspunkte für einen nichtöffentlichen Teil liegen nicht vor.
Stadtrat Herlitschke bedankt sich bei den Mitgliedern des Sportausschusses für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
Ausschussvorsitzender RH Graffstedt schließt die Sitzung um 16:38 Uhr und wünscht allen eine frohe Weihnachtszeit.
