Rat und Stadtbezirksräte
18.04.2024 - 11 Hochwasserschutzkonzept-Vorstellung-
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Datum:
- Do., 18.04.2024
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Stephan und Herr Wunsch vom Fachbereich Umwelt stellen den Hochwasserschutz im Stadtbezirk 211 vor.
Anhand einer Präsentation wird die Hochwassergefährdung im Stadtbezirk 211, das Weihnachtshochwasser 2023 und das Hochwasserschutzkonzept 2019 vorgestellt.
Nach dem Hochwasserschutzkonzept 2019 wurde an vorderster Stelle der Prioritätenliste u.a. die Maßnahme „Stöckheim“ betrachtet. Lt. Herrn Stephan sind ortsfeste Varianten in Stöckheim nicht umsetzbar, aktuell läuft die Betrachtung für eine mobile Variante. Ein mobiler Hochwasserschutz, wie dieser für die Innenstadt beschafft wurde, ist mit Kosten in Höhe von ca. 1,5 Mio. € verbunden und für das Jahr 2026 anvisiert.
Die Linienschutzmaßnahmen für Leiferde sind entsprechend der Prioritätenliste aus dem Hochwasserschutzkonzept zugunsten der vorrangigen Projekte zunächst noch zurückgestellt.
Auf Frage von Herrn stellv. Bezirksbürgermeister Schrader teilt Herr Stephan mit, dass das Hochwasser 1994 geringfügig höher war als das Weihnachtshochwasser 2023.
Auf Nachfrage von Frau Fischer informiert Herr Stephan, dass das Hochwasserschutzkonzept kein Notfallregister für gesundheitlich eingeschränkte Menschen beinhaltet.
Auf Frage von Herrn Dr. Goedeke, ob es bereits ein HQ 100 in Braunschweig gegeben hat, verweist Herr Stephan auf die Wasserspiegellage der Sommerregenereignisse 2002 im Bereich der Wabe/Schunter/Mittelriede, die dem nahe kamen, die aber noch darunter lagen.
Frau Jacobs weist daraufhin, dass Stöckheimer Bürger ihr zugetragen haben, dass es früher einen „Stöckheimer Schutzwall“ gegeben haben soll. Herrn Stephan sagt dieser Hinweis nichts, evtl. ist die Böschung am Rüninger Wehr gemeint, die aber nur zur Führung der Oker dient.
