Rat und Stadtbezirksräte
27.11.2024 - 10 Haltepunkt West: Realisierung eines zusätzliche...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Mi., 27.11.2024
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- abgelehnt
Wortprotokoll
Frau Ehrenreich vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr erläutert die Beschlussvorlage vom 21. November 2024.
Herr stellv. Bezirksbürgermeister Bertram weist daraufhin, dass die Marienberger Straße aufgrund der geringen Straßenbreite für Autofahrer unattraktiv ist und die Haupterschließung des Bahnhaltestellpunktes über die Friedrich-Seele-Straße erfolgen soll. Frau Ehrenreich erläutert, dass der zusätzliche Bahnsteigzugang insbesondere für die Fahrgäste aus den südlichen Stadtteilen wie z.B. Broitzem, Gartenstadt, Stiddien, Geitelde und Rüningen eine zusätzliche barrierefreie und qualitativ hochwertige Anbindung darstellt.
Herr Brunzel sieht den Vorteil für Radfahrer und Fußgänger, die aus Broitzem bzw. aus Süden kommen, da diese nicht erst über die Donaubrücke bzw. den „nassen“ Tunnel in der Verlängerung der Marienberger Straße zur Straße An der Rothenburg queren müssen, sondern auf direktem Weg zum Bahnsteigzugang gelangen können.
Herr Ratsherr Dr. Plinke spricht sich für die Realisierung eines zusätzlichen Bahnsteigzuganges aus, da zum einen der Zugang eine zusätzliche barrierefreie Anbindung darstellt. Zum anderen kann die Anbindung für Gewerbetreibende an der Marienberger Straße einen Standortvorteil bringen und die anfallenden Kosten werden nicht sofort, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig.
Frau Ratsfrau vom Hofe berichtet von der gestrigen Ablehnung der Beschlussvorlage im Stadtbezirksrat 222 – Südwest. Viele Radfahrer werden das Fahrradparkhaus über die Friedrich-Seele-Straße nutzen und auch viele Fußgänger werden größtenteils mit dem ÖPNV über die Friedrich-Seele-Straße den Bahnsteig erreichen wollen. Aufgrund der hohen Kosten und der vermutlich wenigen Nutzer spricht sich Frau Ratsfrau vom Hofe gegen die Beschlussvorlage aus.
Herr Ratsherr Bratschke sieht auch keinen Mehrwert, da die Marienberger Straße aufgrund der geringen Straßenbreite für Autofahrer unattraktiv ist und zusätzliche Parkplätze für die Fahrgäste in diesem Bereich nicht geplant sind. Fahrgäste aus Richtung Broitzem werden mit dem ÖPNV über die nördliche Haupterschließung im Bereich der Friedrich-Seele-Straße den Haltepunkt erreichen und können dort barrierefrei zu den Bahnsteigen gelangen.
Herr Rathjen sieht ebenfalls keinen Mehrwert aufgrund der hohen Kosten des zusätzlichen Bahnsteigzuganges von Süden im Verhältnis zu den wahrscheinlich wenigen Nutzern.
Herr Brunzel weist daraufhin, dass es sich um den drittgrößten Bahnhof im gesamten Verbandsgebiet handeln wird. Im Sinne der Mobilitätswende ist es wichtig, für die Bahnkunden ein attraktives Angebot zu schaffen und dazu gehört die Realisierung des zusätzlichen Bahnsteigzuganges von Süden.
