Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

20.08.2024 - 3.3 Sachstand: Sanierung des Kulturpunkt West (KPW)...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Porzig (St. 41.13) stellt die Präsentation vor. Die Präsentation ist dem Protokoll angehängt.

 

Ratsfrau Glogowski-Merten fragt, inwiefern der Kulturpunkt West (KPW) barrierefrei gestaltet sei.

Frau Porzig antwortet, es gebe sowohl im EG als auch im UG eine Rampe für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. Im Haus sei ein renovierter Fahrstuhl vorhanden.

 

Ratsfrau Dr. Flake kommentiert, ein erweitertes Raumkonzept müsse auch mit entsprechendem Personal ausgestattet werden. Die jetzt vorhandenen drei Personalstellen seien zu wenig.

Frau Porzig antwortet, es wäre schön, wenn eine weitere Stelle geschaffen werde. Derzeit werde sie durch einen Anerkennungspraktikanten und eine Freiwillige (FSJ) unterstützt. Mitunter weise der KPW 5.000 Gäste pro Jahr auf.

Ratsherr Böttcher weist auf den TOP 6.2., Anfrage „Kulturpunkt West (KPW)" (DS Nr. 24-24137) hin, die genau diese Thematik aufgreift.

Frau Prof. Dr. Hesse (Dez. IV)  kommentiert, die Antworten auf die Anfrage würden durch die gleichnamige Stellungnahme der Verwaltung (DS Nr. 24-24137-01) und die Präsentation und Ausführungen von Frau Porzig beantwortet.

Ratsfrau Schütze widerspricht ihr, es seien noch Fragen offen. Der KPW habe sich wesentlich weiterentwickelt und die Unterstützungsbedarfe der Weststadt seien gewachsen. Die Sanierung des KPW stelle einen Auftrag für Neues dar. Es stelle sich die Frage, ob der KPW ein Kulturort oder ein Sozio-Kulturpunkt sein wolle.

Frau Prof. Dr. Hesse verweist auf die vorherigen Ausführungen der Verwaltung zu den beschränkten Ressourcen des Teilhaushaltes Kultur und Wissenschaft, der Sparmaßnahme des „Netto-Nullstellenplans" unter TOP 3.2.  

 

Ratsfrau Ihbe kommentiert, mit den Bürgern der Weststadt sollte gemeinsam ein Zukunftskonzept für den KPW entwickelt werden. Frau Porzig stimmt dem zu. Frau Prof. Dr. Hesse widerspricht dem  und teilt mit, dass solange die Umsetzung der Weiterentwicklung des KPW nicht gesichert sei, sei von solchen Partizipationsmaßnahmen abzusehen.

 

Ausschussvorsitzender Böttcher stellt einen Antrag auf Geschäftsordnung (GO). Er lässt darüber abstimmen, ob Bezirksbürgermeister Hitzmann des Stadtbezirkes 221 Weststadt für eine Stellungnahme das Wort erteilt wird. Der Ausschuss stimmt dem einstimmig zu.

 

Bezirksbürgermeister Hitzmann (Stadtbezirk 221 Weststadt) betont, dass die Weststadt den KPW brauche. Er bedankt sich bei Frau Porzig für ihre Arbeit und ihr Engagement. Eine Erweiterung um Personalstellen sei dringend notwendig, um den KPW zu bewahren.

 

Ratsherr Böttcher appelliert an die Fraktionen, das Thema zu beraten.

 

Es liegen keine weiteren Wortbeiträge vor.

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Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.

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Anlagen

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