Rat und Stadtbezirksräte
26.11.2024 - 5 Haltepunkt West: Realisierung eines zusätzliche...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Di., 26.11.2024
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- abgelehnt
Wortprotokoll
Frau Ehrenreich vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr erläutert die Beschlussvorlage vom 21. November 2024.
Protokollnotiz: Die Anfrage von Herrn Mehmeti nach der Größe des Fahrstuhls wegen der Mitnahme eines Fahrrads wird von Frau Ehrenreich aufgenommen und im Nachgang zur Sitzung beantwortet.
Zur Nachfrage von Herrn Salveter nach der Anzahl der prognostizierten Nutzer des zusätzlichen Bahnsteigzuganges von Süden erläutert Frau Ehrenreich, dass eine konkrete Zahl nicht genannt werden kann, die zusätzliche barrierefreie und qualitativ hochwertige Anbindung dient aber insbesondere den Fahrgästen aus den südlichen Stadtteilen wie z.B. Broitzem, Gartenstadt, Stiddien, Geitelde und Rüningen.
In diesem Zusammenhang fragt Frau Schlaak, ob Parkplätze auf der Marienberger Straße vorgesehen sind. Frau Ehrenreich erläutert, dass die Haupterschließung über den nördlichen Bereich mit einem P+R-Platz und einem Fahrradparkhaus vorgesehen ist. Im südlichen Bereich ist der Bau eines beleuchteten Geh- und Radweges von der DB geplant. Ferner steht der Bereich unter der Treppe des zusätzlichen Bahnsteigzugangs zur Realisierung von wettergeschützten Radabstellanlagen zur Verfügung.
Herr Ratsherr Bratschke fragt in Relation zu den Kosten der Stadt, wo der Mehrwert für die Fahrgäste aus den südlichen Stadtteilen liegt, wenn nur Fußgänger und Radfahrer den zusätzlichen südlichen Bahnsteigzugang nutzen können. Frau Ehrenreich erläutert, dass insbesondere die Fahrgäste aus Broitzem nicht die Donaubrücke überqueren müssen, sondern das eine komfortable und barrierefreie südliche Anbindung entstehen soll.
Zur Anfrage von Herrn Dönni nach den städtischen Unterhaltskosten informiert Frau Ehrenreich, dass die städtischen Unterhaltskosten einmalig für die gesamte Lebensdauer des Bauwerks, erfahrungsgemäß ca. 100 Jahre, gezahlt werden.
Auf Anfrage von Frau Bezirksbürgermeisterin Rupp-Naujok teilt Frau Ehrenreich mit, dass Grunderwerb im Bereich der Marienberger Straße notwendig wird, da bereits wegen der Herstellung des Mittelbahnsteiges das dritte Gleis weiter nach Süden und dadurch auch die Marienberger Straße weiter Richtung Süden verlegt werden muss.
Frau Bratschke empfindet die hohen Kosten eines zusätzlichen Bahnsteigzuganges von Süden unverhältnismäßig gegenüber den zu erwartenden Nutzen, da ihrer Meinung der überwiegende Teil der Fahrgäste aus Richtung Broitzem mit dem Bus/Straßenbahn bzw. mit dem Fahrzeug über die nördliche Haupterschließung den Haltepunkt erreichen wird.
Zur Nachfrage von Herrn Mehmeti, ob es gravierende Nachteile gibt, wenn der zusätzliche südliche Bahnsteigzugang nicht realisiert wird, informiert Frau Ehrenreich, dass der südliche Bahnsteigzugang eine zusätzliche barrierefreie und qualitativ hochwertige Anbindung darstellt, auch falls einmal der nördliche Zugang nicht zugänglich sein sollte.
