Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

13.03.2025 - 3.6 Nachbarschaftszentren

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Wortprotokoll

Frau Dr. Rentzsch stellt die in der Anlage beigefügte Präsentation zum Thema Nachbarschaftszentren vor.

 

Herr Stühmeier ist abwesend ab 16:22 Uhr.

 

Frau Dr. Flake erwähnt den vor sieben Jahren beschlossenen Ratsantrag [DS-18-08424], bei dem die Verwaltung beauftragt wurde, ein Entwicklungskonzept für Nachbarschaftszentren in Stadtquartieren zu erarbeiten. Ziel sei es gewesen, innerhalb von zehn Jahren in jedem Stadtquartier ein Nachbarschaftszentrum aufzubauen. Dafür benötige man viel menschliches Engagement und die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und Trägern verlängere und erschwere den Prozess. Ihrer Ansicht nach habe das Vorgehen über die Jahre in Teilen stagniert. Frau Dr. Flake hinterfragt die Wortwahl der Präsentation in Bezug auf die „offizielle Eröffnung“, da das Nachbarschaftszentrum Quartier: PLUS bereits eröffnet sei.

 

Frau Dr. Rentzsch macht deutlich, dass die Verwaltung eine andere Wahrnehmung habe und das Konzept damals nicht so detailliert ausdifferenziert gewesen sei. In Bezug auf die offizielle Eröffnung lasse sich sagen, dass die Träger sich teilweise verändern, neue Konzepte eingereicht werden müssen und bestehende Strukturen angepasst werden, weshalb die Bezeichnung als Startschuss für Nachbarschaftszentren mit neuen Konzepten anzusehen sei.

 

Frau Ihbe greift den angesprochenen Ratsantrag auf und betont, dass es damals eine erste Idee gewesen sei, in jedem Quartier ein Nachbarschaftszentrum aufzubauen. Die von der Verwaltung eingeleiteten Schritte seien vorab immer durch den Sozialausschuss beschlossen worden. Den zuvor genannten Startschuss im April halte Frau Ihbe für ein gutes Zeichen.

 

Frau Dr. Flake kritisiert die Herangehensweise und benennt Probleme diesbezüglich. Außerdem behalte das Grundkonzept von damals seine Gültigkeit. Sie äußert den Wunsch, dass die Nachbarschaftszentren im Rahmen einer Ausschusssitzung über ihre Tätigkeiten berichten sollen.

 

Frau Dr. Rentzsch erklärt, dass eine Überarbeitung des Konzeptes möglich sei, sofern die Änderung politisch angeregt werde. Derzeit bestehe kein Ansatzpunkt, um von der eigentlichen Planung abzuweichen und eine gesonderte Arbeitsgruppe zu gründen. Frau Dr. Rentzsch schlägt vor, die Caritas in den Ausschuss einzuladen, um über ihre Arbeit zu berichten.

 

Frau Ihbe schlägt vor, dass sich ein oder zwei Nachbarschaftszentren nach der Sommerpause im Ausschuss vorstellen können.

 

Frau Maul berichtet, dass der Sozialverband Deutschland lange Zeit auf den Zuschlag habe warten müssen und erkundigt sich nach den Gründen. 

 

Herr Haf antwortet, dass es für das Gemeinschaftshaus Rühme ein offenes Interessenbekundungsverfahren gegeben habe, woraufhin Mitte des letzten Jahres entschieden worden sei, dass der Sozialverband die Trägerschaft übernehmen werde. Problem hierbei sei gewesen, dass es sich im vorliegenden Fall um eine Immobilie der NiWo handle, wofür mehrere Untermietverträge bestehen würden. Aufgrund dessen habe sich das Verfahren hingezogen.

 

Frau Maul möchte erfahren, wann mit einer Eröffnung zu rechnen sei, da einige Projekte bereits zurückgestellt werden mussten. 

 

Herr Haf erwidert, dass die Schlüsselübergabe in der kommenden Woche stattfinden werde und die Eröffnung eine Angelegenheit des Trägers sei.

 

Frau Dr. Flake führt an, dass im Jahr 2026 ggf. ein weiteres Nachbarschaftszentrum errichtet werden soll und fragt nach der Herangehensweise.

 

Herr Haf erklärt, dass ein Bedarfsplan für zwölf Einrichtungen mit zeitlicher Perspektive bestehe. Im Rahmen des Bedarfsplans sei für zwei Einrichtungen, den Nachbarschaftsladen im Heidberg und die Verstetigung des DRK-Projekts im Östlichen Ringgebiet am Wasserturm, eine Aufstockung der Zuwendungsmittel im Jahr 2026 vorgesehen. Dafür seien jedoch keine Mittel im Haushaltsplan eingestellt worden.

 

Herr Schatta ist abwesend ab 16:43 Uhr.

 

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