Rat und Stadtbezirksräte
18.03.2025 - 9 Radwegsanierung entlang der Theodor-Heuss-Straß...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Zusätze:
- Verantwortlich: Hornung
- Datum:
- Di., 18.03.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Ratsfrau Kluth zeigt sich verwundert, dass in diese Radwegsanierung die Knotenpunkte Eisenbütteler Straße und Alte Frankfurter Straße nicht oder nur marginal einbezogen werden. Knotenpunkte seien nach ihrer Auffassung grundsätzlich gefährlich und die genannten Stellen nicht klar gegliedert.
Herr Wiegel verweist auf nur begrenzt zur Verfügung stehende Haushaltsmittel und erläutert in Bezug auf die Knotenpunkte die hierzu erforderlichen umfangreichen baulichen Maßnahmen. Er bestätigt auf Nachfrage von Ratsfrau Kluth, dass eine Führung des Radverkehrs auf dem südlichen Gehweg an der Eisenbütteler Straße in Richtung des Zweirichtungsradwegs an der Theodor-Heuss-Straße möglich ist.
Ratsherr Behrens erinnert an eine nach seiner Auffassung vergleichbare Situation an der Gifhorner Straße, bei der eine Richtungsfahrspur zu einem Radfahrstreifen umgenutzt wurde (DS 24-23981). Unnötigerweise würden aus seiner Sicht hier nun Mittel aus dem Radwegeerneuerungsprogramm verwendet. Er verweist darüber hinaus auf eine Aussage im Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2030, wonach u.a. die Theodor-Heuss-Straße aus heutiger Sicht als Beispiel für allzu autogerechte Planungen der Sechziger- und Siebzigerjahre bezeichnet wird.
Herr Wiegel verweist auf eine nicht vergleichbare Infrastruktur. Die an der Gifhorner Straße vorgenommene Verbreiterung des Gehwegs wird an der Theodor-Heuss-Straße aufgrund einer nur sehr geringen Fußgängerfrequenz nicht benötigt und würde zu einer Reduzierung von anderen benötigten Verkehrsflächen führen. Bei einer Sanierung des Radwegs an der Gifhorner Straße wären zudem schädigende Eingriffe in das Wurzelwerk der Bestandsbäume unvermeidbar gewesen. Bei ihrer Abwägung hat sich die Verwaltung hier entschieden, den Radweg zu sanieren und am Fahrbahnquerschnitt keine Veränderung vorzunehmen.
Ratsherr Behrens widerspricht der Aussage zur Reduzierung von benötigten Verkehrsflächen und verweist hierzu auf die im Mobilitätsentwicklungsplan (MEP) vorgesehene Verkehrsplanung in Verlängerung der Theodor-Heuss-Straße nördlich des Europaplatzes. Der Verzicht auf eine Fahrspur eröffne auch die Möglichkeit zur Umsetzung der definierten Standards für Radwege und gleichzeitige Renaturierung versiegelter Fläche.
Stadtbaurat Leuer verdeutlicht, dass es sich hier um eine Instandhaltungsmaßnahme handelt. Ausgangsbasis der Verwaltung war, die Verkehrssicherheit und die Langlebigkeit der Verkehrsanlage zu erhalten. Weitergehende Forderungen sind für ihn zwar grundsätzlich nachvollziehbar, im Rahmen der Instandhaltungsmaßnahmen aber nicht realisierbar.
Ausschussvorsitzende Ratsfrau Kluth stellt die Vorlage 25-25244 zur Abstimmung.
Anlagen zur Vorlage
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