Rat und Stadtbezirksräte
17.06.2025 - 3.1 Planung Bioabfallvergärungsanlage - Zwischensta...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Di., 17.06.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0660 Referat Stadtentwässerung und Abfallwirtschaft
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Stadtbaurat Leuer erläutert die Mitteilung 25-25895.
Protokollnotiz: Ratsfrau Mundlos nimmt ab 16:06 Uhr wieder an der Sitzung teil.
Herr Radermacher erläutert die Abwägung der Vor- und Nachteile eines Energiezusammenschlusses von ALBA GmbH und dem Abwasserverband Braunschweig.
Ratsfrau Glogowski-Merten erkundigt sich nach der Wirtschaftlichkeit der Befüllung der Bioabfallvergärungsanlage. Konkret möchte sie wissen, wie eine kontinuierliche Versorgung mit ausreichend Material zur Energiegewinnung sichergestellt werden soll. Zudem fragt sie, ob es Überlegungen gibt, zusätzlich zu den Bioabfällen auch Abfälle aus der Region/von anderen Gemeinden einzubeziehen.
Herr Radermacher erläutert, dass die geplante Biogasanlage für 30.000 Tonnen Bioabfall pro Jahr ausgelegt ist, derzeit in Braunschweig jedoch nur etwa 20.000 Tonnen gesammelt werden. Es bestehe noch Potenzial für zusätzliche Mengen innerhalb der Stadt. Da zu Beginn nicht mit der vollen Auslastung zu rechnen sei, liege es in der Verantwortung der ALBA, weitere Abfälle zu beschaffen. Zudem wurden weitere Abfallschlüssel genehmigt, etwa für Garten- und Parkabfälle sowie Speiseabfälle aus Kantinen, um die Flexibilität und Auslastung der Anlage zu erhöhen.
Aus Sicht von Ratsfrau Glogowski-Merten erscheint es wirtschaftlich riskant, sich auf optimistische Annahmen zu verlassen und betont, dass Planungssicherheit wünschenswert wäre.
Herr Radermacher bestätigt auf Nachfrage von Ratsherr Dr. Plinke, dass die Anlage genug Biogas erzeugen wird, um ihren eigenen Wärmebedarf zu decken.
