Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

03.09.2025 - 20 Fördergebiet "Soziale Stadt - Donauviertel": Er...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Stadträtin Hanusch führt in die Vorlage 25-26164 ein.

 

Frau Lewandowski stellt die genaue Planung vor.

 

Zur Nachfrage von Ratsherrn Kühn hinsichtlich der Historie des Waldes teilt Frau Lewandowski mit, dass es sich um ein ehemaliges Industriegelände mit einer Laderampe handelt, welche mind. 100 Jahre alt ist. Die Laderampe soll ggf. freigelegt werden.

 

Ratsherr Jonas bittet um genauere Informationen zu den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zu der Sitzung des Umwelt- und Grünflächenausschusses am nächsten Tag.

 

Zu den Nachfragen von Frau Dr. Goclik erklärt Frau Lewandowski, dass der Weg grundsätzlich schon besteht, es müssen allerdings in einer Breite von 5 m verkehrssichernde Maßnahmen durchgeführt werden. Die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden wahrscheinlich zwischen zwei Waldstücken im Westpark auf einer Fläche von ca. 1.700 qm umgesetzt.

 

Auf die weiteren Nachfragen von Frau Dr. Goclik, ob auf dem 5 m-Korridor keine Bäume verbleiben werden, erklärt Frau Lewandowski, dass viele Bäume nicht mehr standsicher sind. Dort wo die Geräte platziert werden besteht ohnehin bereits ein lichter oder gar kein Baumbestand.

 

Herr Loose ergänzt, dass keine 5 m breite Schneise entstehen wird, die dauerhaft freigehalten wird. Wie auch in anderen Wäldern wird der Baumbestand in der Regel einmal jährlich kontrolliert. Er bestätigt, dass die Verwaltung den Bereich als Wald nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) einstuft. Zudem unterstreicht Herr Loose, dass die aktuelle Planung die Angebots- und Aufenthaltsqualität verbessert, gleichzeitig aber auch den Kernbestand des Waldes unberührt lässt.

 

Ratsherr Jonas regt vor dem Hintergrund der ökologischen Bedeutung an, stehendes Totholz zu erzeugen und dieses nicht erdgleich zurückschneiden.

 

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Beschluss:

Der Freiflächenplanung zur Erschließung und Attraktivierung des Wäldchens wird zugestimmt. Die Gesamtkosten betragen ca. 420.000 €. Die Kosten werden zu 2/3 aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen finanziert. 1/3 verbleiben als städtischer Eigenanteil.“

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Abstimmungsergebnis:

dafür: 10      dagegen: 0      Enthaltungen: 0

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise