Rat und Stadtbezirksräte
13.01.2026 - 3.1 Fairtrade-Aktivitäten der Stadt Braunschweig
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Wirtschaftsausschusses
- Zusätze:
- Leppa
- Gremium:
- Wirtschaftsausschuss
- Datum:
- Di., 13.01.2026
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Stadtbaurat und Wirtschaftsdezernent Leppa präsentiert die Mitteilung und informiert ergänzend über die aktuell erfolgte Rezertifizierung der Stadt Braunschweig als Fairtrade-Stadt durch den Verein Fairtrade Deutschland ab März 2026.
Ratsfrau Braunschweig bittet um Auskunft, ob in der Stadtverwaltung flächendeckend Fair-trade-Produkte verwendet werden, welche Betriebe sich in Braunschweig an Fairtrade-Aktivitäten beteiligen und ob eine gezielte, dahingehende Ansprache neuer Betriebe erfolgt. Stadtbaurat und Wirtschaftsdezernent Leppa führt aus, dass die Anzahl von fair gehandelten Produkten insbesondere im Nahrungs- und Genussmittelbereich sowie die Anzahl der Betriebe mit entsprechenden Angeboten deutlich zunehmen. Eine Erfassung im Detail erfolgt aber nicht. Bei der Stadtverwaltung geht es vorrangig um Produkte wie Kaffee, hier werden konsequent faire Produkte beschafft.
Ratsherr Dr. Plinke regt an, Betriebe zu ermutigen, ihre Fairtrade-Aktivitäten zu präsentieren. Stadtbaurat und Wirtschaftsdezernent Leppa nennt beispielhaft die frühere Initiative eines fairen Einkaufsführers, weist aber auch darauf hin, dass es kein einheitliches Fairtrade-Zertifikat für Betriebe gibt. Frau Stüwe, in der Verwaltung zuständig für Fairtrade-Angelegenheiten, informiert, dass der Verein Fair in Braunschweig entsprechende Poster zur Verfügung stellt, allerdings wird dieses Angebot seitens der Gewerbetreibenden eher zurückhaltend genutzt.
Ratsfrau Ohnesorge äußert den Wunsch nach konkreten Zahlen und Daten zur Entwicklung der Fairtrade-Angebote. Stadtbaurat und Wirtschaftsdezernent Leppa sagt zu, die Möglichkeiten einer zahlenmäßigen Darstellung zu prüfen, führt in dem Zusammenhang aber auch die geringe Beteiligungsbereitschaft seitens der befragten Unternehmen und Einrichtungen an. Insofern sei es ohne eigene, sehr zeitaufwendige Vollerhebung nicht möglich, verlässliche Zahlen vorzulegen.
Ergebnis:
Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.
