Rat und Stadtbezirksräte
22.04.2025 - 7 Umsetzung Qualitätsstandard Fahrradstraßen - Po...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Di., 22.04.2025
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Bezirksbürgermeisterin Plinke begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Niemann (Fachbereich Tiefbau und Verkehr).
Frau Niemann erläutert zunächst die Grundlagen zum Thema Fahrradstraßen. Sie geht darauf ein, dass Fahrradstraßen bereits in Braunschweig existieren und ein zusammenhängendes, sicheres Radverkehrsnetz bilden sollen. Fahrradstraßen bündeln den Radverkehr auf wichtigen Achsen und ermöglichen somit eine sichere und komfortable Nutzung.
Für die Ferdinandstraße erläutert Frau Niemann, dass diese in zwei Abschnitte unterteilt wurde. Im ersten Abschnitt könne der Qualitätsstandard nicht vollständig umgesetzt werden, ohne Parkplätze zu entfernen. Deshalb bleibt dieser Teil bei Tempo 30 und Anlieger frei, verliert aber den Status als Fahrradstraße. Für den zweiten Abschnitt wird die Ferdinandstraße als Fahrradstraße erhalten bleiben. Hier werden Markierungen ergänzt, fünf Parkplätze entfallen zugunsten der nötigen Fahrgassenbreite, da genügend Parkkapazitäten im Umfeld bestehen.
Herr Schultz bringt an dieser Stelle ein, dass moderne Autos zunehmend größer sind, was Auswirkungen auf die Breite der Parkstreifen haben könnte. Er fragt, ob das Konzept dadurch gefährdet sei und ob eine Beschränkung auf kleinere Fahrzeuge möglich wäre. Frau Kramer antwortet, dass dies nicht zulässig ist.
Herr Dr. Plinke unterstützt die Maßnahme ausdrücklich und betont die hohe Frequentierung der Ferdinandstraße mit durchschnittlich 1900 Radfahrern pro Tag. Er regt zusätzlich an, den alten schmalen Radweg in Richtung Ferdinandbrücke sichtbar als Gehweg zu markieren, um Fehlleitungen von Radfahrern zu vermeiden. Frau Niemann nimmt diese Anregung auf und sagt eine Prüfung zu
Anschließend wendet sich Frau Niemann der Schubertstraße zu. Auch hier soll die Straße als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Die bestehende Parksituation bleibt erhalten, durch neue Markierungen werden Fahrgasse und Sicherheitstrennstreifen kenntlich gemacht. Veränderungen in der Park- oder Baubilanz sind nicht vorgesehen.
Herr Dr. Plinke zeigt Verständnis für die vorgeschlagene Führung des Radverkehrs über die Schubertstraße statt über den bisherigen kurvigen Weg am Gaußberg. Er weist jedoch auf eine mögliche Gefahrensituation hin, die sich durch die Verkehrsführung am Wendentor ergeben könnte, insbesondere in Bezug auf die Vorfahrtsregelungen. Er bittet darum, dies zukünftig bei der Planung zu berücksichtigen. Insgesamt bewertet er die Planung aber positiv und fordert die Umsetzung.
Frau Bezirksbürgermeisterin Plinke lässt über die Vorlage abstimmen.
Anlagen zur Vorlage
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588,5 kB
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