Rat und Stadtbezirksräte
19.08.2025 - 8 Umsetzung Qualitätsstandard Fahrradstraßen - We...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Di., 19.08.2025
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Bezirksbürgermeisterin Plinke begrüßt auch zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Niemann vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr.
Frau Niemann erläutert die Planung.
Herr Stühmeier fragt nach den Kosten. Frau Niemann antwortet, ein Dienstleister sei beauftragt, der diese Aufgaben im Rahmen seines Dienstleistungsvertrags abdeckt und keine zusätzlichen Kosten entstehen.
Frau Jalyschko begrüßt die Fortschritte bei der besprochenen Verbindung. Sie hätte sich die Einrichtung von Längsparkständen statt Diagonalparkständen vorstellen können, um den Gehweg breiter zu gestalten. Sie hinterfragt die Notwendigkeit, jeden Parkplatz zu erhalten, angesichts der geringen Auslastung. Den von Frau Niemann angeführten Abwägungsprozess kann sie nicht nachvollziehen. Frau Niemann erklärt, dass es nicht zwingend erforderlich sei, den Bezug auf einzelne Parkplätze an den betreffenden Stellen aufrechtzuerhalten. Sie führt aus, dass Kapazitäten freigemacht werden könnten, um dort Längsparken einzurichten. Jedoch habe man auch festgestellt, dass der Verkehrsfluss und der Straßenverlauf dafür sprächen, die bestehende Situation beizubehalten. Dies sei insbesondere im Hinblick auf die Radverkehrsführung vorteilhaft, da eine gewisse Gradlinigkeit gewährleistet werde. Daher habe man entschieden, die aktuelle Regelung beizubehalten, da sie für die Feuerwehr, Radfahrer und das Parken insgesamt am besten funktioniere.
Herr Dr. Plinke fragt nach den Fahrzeuggrößen, auf die sich die Messungen der Parkstände beziehen. Er erkundigt sich, ob der Bereich durch die Verkehrsüberwachung kontrolliert wird und äußert Bedenken bezüglich des Quer- oder Schrägparkens in Fahrradstraßen, da dies Konflikte verursachen kann. Frau Niemann erklärt, dass die Einführung eines zusätzlichen Meters die Zunahme der Fahrzeuglängen ausgleicht. Die Parkstände werden insgesamt in der Tiefe verlängert und mit Markierungen versehen, die nicht immer am Ende der Fläche nötig sind, da kleinere Fahrzeuge weniger Platz benötigen. Diese Markierungen helfen, den Gehweg zu schützen, da Fahrzeugführer sich eher daran halten würden. Der zusätzliche Meter verhindert, dass Fahrzeuge bis zur Gebäudekante parken. Diese Maßnahme wird auch bei Schrägparkständen umgesetzt.
Herr Schultz bittet darum, die Wirksamkeit der Markierungen systematisch zu beobachten, wissenschaftlich zu erfassen und nach Lösungen zu suchen, um die Situation zu verbessern. Er habe selbst mehrfach beobachtet, dass Personen in die Dooring-Zonen fahren. Frau Niemann bestätigt, dass das Thema beachtet werde.
Auf Hinweis von Herrn Dr. Plinke sagt Frau Niemann zu, die Auftragung von Piktogrammen zu prüfen.
Herr Stühmeier fragt auch mit Blick auf den möglichen Modalfilter, wie die Autofahrer, die aus nördlicher Richtung vom Ring kommen, zukünftig nach links abbiegen sollen. Frau Niemann erklärt, dass die Situation mit dem Ergebnis geprüft wurde, dass der Linksabbieger nicht zwingend erforderlich ist. Aufgrund des Zweirichtungsradweges und aufgrund von vorliegenden Beobachtungen der BSVG, wonach die Stadtbahngleise von Linksabbiegern überstaut würden, entstand der Vorschlag, den Linksabbieger zu entfernen, um Wartezeiten zu vermeiden.
Auf Nachfrage von Herrn Möller bestätigt Frau Niemann, dass die Entfernung des Linksabbiegers Teil der Vorlage ist.
Frau Bezirksbürgermeisterin Plinke lässt über die Vorlage abstimmen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
1,5 MB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
265,8 kB
|
