Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

11.03.2025 - 4.2.1 Baumfällliste 2024

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Hillger fragt, wann die Entscheidung zur Nachpflanzung an der Eichtalstraße getroffen wird, da der gesamte Baumbestand entfernt wurde und keine Klarheit über die weitere Vorgehensweise besteht. Er fragt weiter, warum keine Nachpflanzung am Jödebrunnen vorgesehen ist, obwohl die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben war.

 

Herr Paruszewski fragt zum Wendehammer an der Jakobikirche, wann hier mit einer Entscheidung zur Nachpflanzung zu rechnen ist.

 

Frau Grumbach-Raasch verweist auf die ursprüngliche Mitteilung 25-25122, in der die Gesamtzahlen der Baumfällungen im Stadtgebiet bekannt gemacht wurden. Insgesamt seien 682 Bäume in Braunschweig gefällt worden, davon allein 149 im westlichen Ringgebiet. Hinzu kämen noch 11 Robinien, die an der Goslarschen Straße entfernt wurden. Sie hebt hervor, dass damit nahezu ein Viertel aller Fällungen im gesamten Stadtgebiet auf das westliche Ringgebiet entfallen. Demgegenüber stünden lediglich eine geringe Anzahl an geplanten Nachpflanzungen. Sie verweist auf die hohe bauliche Verdichtung im westlichen Ringgebiet und die zunehmende Versiegelung von Flächen.

 

Sie erkundigt sich, nach welchen Kriterien Nachpflanzungen vorgenommen werden und ob in anderen Stadtteilen ähnlich geringe Quoten wie im westlichen Ringgebiet verzeichnet werden. Außerdem möchte sie wissen, wie viel Budget der Stadt für die Nachpflanzung zur Verfügung steht. Der Begriff „Nachpflanzung möglich“ sei zudem aus ihrer Sicht klärungsbedürftig - sie fragt, ob dies eine konkrete Absicht oder lediglich eine theoretische Option darstelle. Auch die Rolle des Revierförsters möchte sie besser verstehen: Gibt es klare Kriterien, auf deren Grundlage dieser entscheidet, ob und wo ein Baum gepflanzt werden darf? Sie weist zudem darauf hin, dass für 37 Bäume keine Nachpflanzung empfohlen werde und für 48 Bäume überhaupt keine Beurteilung vorliege. Es stelle sich die Frage, ob hier noch eine Bewertung nachgereicht werde oder ob diese Bäume vollständig aus dem Fokus gefallen seien.

 

Frau Bezirksbürgermeisterin Sewella zeigt sich ebenfalls schockiert über das Ausmaß der Fällungen im Stadtbezirk und betont die Dringlichkeit, mehr für die Begrünung des Quartiers zu tun. Sie erwartet nun eine schriftliche Rückmeldung zu den genannten Punkten.

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise