Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

19.03.2026 - 3.2 Bericht Hilfen zur Erziehung und Kinderschutz

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Wortprotokoll

Die Verwaltung berichtet ausführlich über die aktuelle Entwicklung im Bereich der Hilfen zur Erziehung sowie der Eingliederungshilfe.

Es wird dargestellt, dass sich die Fallzahlen insgesamt weiterhin moderat erhöhen, gleichzeitig jedoch eine deutliche Zunahme der Komplexität und Dauer einzelner Hilfefälle zu beobachten sei.


Familien stünden unter wachsendem Druck durch gesellschaftliche Krisen und veränderte Lebensbedingungen. Die Jugendhilfe übernehme zunehmend die Funktion eines stabilisierenden Ankers für junge Menschen und ihre Familien.

Besondere Herausforderungen bestünden nach Darstellung der Verwaltung in:

  • steigenden Kindeswohlgefährdungsmeldungen, insbesondere im Bereich Vernachlässigung und psychischer Belastungen
  • verlängerten Verweildauern in Schutzmaßnahmen
  • begrenzten stationären Kapazitäten aufgrund von Fachkräftemangel
  • veränderten Problemlagen junger Menschen, etwa im Zusammenhang mit Medikamentenmissbrauch oder multiplen psychosozialen Belastungen.

Die Verwaltung berichtet über Maßnahmen zur Weiterentwicklung ambulanter Hilfen, über Kooperationsprojekte mit freien Trägern für besonders herausfordernde Einzelfälle sowie über eine gezielte Stärkung des Pflegekinderdienstes.
Zugleich wird darauf hingewiesen, dass Wartezeiten bei einzelnen Unterstützungsangeboten aufgrund fehlender Fachkräfte derzeit nicht vollständig vermieden werden können.

In der Diskussion werden insbesondere Fragen zur frühzeitigen Prävention, zur psychologischen Versorgung junger Menschen, zur Kooperation mit Schulen sowie zur personellen Ausstattung der Dienste gestellt.
Die Verwaltung erläutert bestehende präventive Strukturen wie frühe Hilfen und Schulsozialarbeit und verweist auf die jährliche Personalbemessung im Bereich ASD und Eingliederungshilfe.

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise