Rat und Stadtbezirksräte
15.04.2026 - 3.3 Nachbarschaftszentren
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.3
- Datum:
- Mi., 15.04.2026
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:30
- Anlass:
- Sitzung
- Vorlage:
-
26-28761 Nachbarschaftszentren
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0500 Sozialreferat
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Kundolf fasst die vorliegende Mitteilung zusammen.
Frau Dr. Flake befürwortet den Ratsbeschluss [DS-26-28480] zur weiteren Errichtung eines Nachbarschaftszentrums im Jahr 2026. Allerdings wäre keine einmalige, sondern eine dauerhafte Finanzierung nötig gewesen. Als Schlussfolgerung müssten demzufolge zwei Nachbarschaftszentren im Jahr 2027 errichtet werden, was in der kommenden Sozialausschusssitzung zu thematisieren sei. Das derzeitige Quartiersmanagement im Westlichen Ringgebiet solle dort auch in der Art weitergeführt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt würden für die Arbeit des Quartiersmanagements jedoch nur ein Büro und ein kleiner Gruppenraum zur Verfügung stehen.
Frau Ihbe verweist auf Seite zwei der Mitteilung, woraus hervorgehe, dass für das übrige Jahr 2026 genügend Haushaltsmittel zur Förderung eines Nachbarschaftszentrums vorhanden seien.
Frau Dr. Flake betont, dass nach dem benannten Ratsbeschluss 110.000,00 € für ein Jahr für ein Nachbarschaftszentrum nötig wären. Sie rechne nicht damit, dass im aktuellen Jahr noch ein Nachbarschaftszentrum errichtet werde. Aufgrund dessen müssten die Haushaltsmittel in das nächste Jahr übertragen werden.
Frau Jaschinski-Gauß bittet darum, den Nachbarschaftsladen Heidberg nicht aus den Augen zu verlieren, da diesem nur sehr schmale Räumlichkeiten zur Verfügung stünden.
Frau Antonelli-Ngameni wünscht sich, dass Vorlagen zukünftig zu einem früheren Zeitpunkt an die Ausschussmitglieder versendet werden würden.
Herr Klockgether teilt diesen Wunsch und verweist für diese Mitteilung auf verwaltungsinterne Abstimmungserfordernisse.
Herr Haf erklärt, dass im Jahr 2026 ursprünglich die Errichtung eines Nachbarschaftszentrums in der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes Am Wasserturm geplant gewesen sei. Eine Errichtung von zwei Nachbarschaftszentren innerhalb eines Jahres sei unrealistisch, weshalb die Verwaltung an der Implementierung eines Nachbarschaftszentrums pro Jahr festhalten werde. Das Quartiersmanagement werde als elementare Zukunftsaufgabe angesehen, doch auch die bereits bestehenden sechs Nachbarschaftszentren seien dezidiert dazu aufgefordert worden, diesen Auftrag wahrzunehmen. Eine inhaltliche Weiterentwicklung des Quartiersmanagements sei nötig, wobei die Stadtverwaltung unterstützend tätig werde. Der Verfügungsfonds des Westlichen Ringgebiets sei in den vergangenen sechs Jahren immer wieder nahezu vollständig ausgeschöpft worden und werde zum Ende des Jahres 2026 endgültig auslaufen.
In Bezug auf Frau Jaschinski-Gauß merkt Herr Haf an, dass mehrere Nachbarschaftszentren keine großflächigen Räumlichkeiten nutzen könnten, wie es in den Soll-Formulierungen der Leitlinien ursprünglich geplant gewesen sei. Das Problem sei der Verwaltung bekannt.
Frau Antonelli-Ngameni gibt an, dass nur wenige Schnittstellen zwischen den Aufgaben der Nachbarschaftszentren und dem Quartiersmanagement bestehen würden und der Kern der Arbeit eindeutig definiert sein müsse. Auf die Frage, welche Gelder für welchen Zweck zur Verfügung stehen würden, müsse eine klare Antwort gegeben werden können.
Herr Haf erwidert, dass genau genommen zwei Kerne bestehen würden, nämlich zum einen das Organisieren und Durchführen von unterschiedlichen Angeboten im Nachbarschafts-zentrum selbst und zum anderen die Stadtteilarbeit. Die ordnungsgemäße Verwendung der jeweiligen Zuwendung werde mithilfe einer Verwendungsnachweisprüfung sowie durch statistische Auswertungen nachgewiesen.
Anlagen zur Vorlage
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83,9 kB
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149,6 kB
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