Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

02.05.2017 - 11.1.1 Änderungsantrag zum CDU-Antrag "Wiedereinrichtu...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Ratsfrau Keller bringt den Antrag der CDU-Fraktion ein.

 

Ratsfrau Jalyschko bringt den Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ein.

 

Ratsherr Kühn bringt den Änderungsantrag der SPD-Fraktion ein.

 

Ratsherr Manlik und Ratsfrau Keller plädieren für eine jetzige Wiedereinrichtung und Vorhaltung des Baustellenfonds, damit für den Bedarfsfall bereits Vorkehrungen getroffen seien und ein entsprechendes Regularium zur Verfügung stehe. Gerade für kleine, inhabergeführte Geschäfte gehe hiervon eine wichtige Signalwirkung aus.

 

Bürgermitglied Steinert erklärt, dass er das Signal der Stadt, im Bedarfsfall entsprechende Hilfen aufzulegen, zunächst für ausreichend erachte. Es sollten keine Begehrlichkeiten geweckt werden. Eine pauschale Bedarfskalkulation im Voraus sehe er kritisch. Aus seiner Sicht sollte dem Änderungsantrag der SPD-Fraktion gefolgt werden.

 

Ratsherr Köster nimmt Bezug auf das Bauprogramm 2017 und bittet die Verwaltung um Darstellung der Baumaßnahmen, bei denen ein Baustellenfond ggf. Anwendung finden würde. Stadtbaurat Leuer erklärt, dass hierfür die Helmstedter Straße und der Ägidienmarkt in Betracht kämen. Grundsätzlich müsse es sich um herausgehobene Maßnahmen mit einer entsprechenden Betroffenheit von Geschäften handeln. Die Vielzahl kleinerer Baumaßnahmen sei nicht fond-relevant.

 

Ratsherr Kühn stellt heraus, dass vom Grundsatz her die Einrichtung eines Baustellenfonds gewollt sei; die einzelnen Anträge bildeten verschiedene Vorgehensweisen hierzu ab. Er weist darauf hin, dass bei Baumaßnahmen generell versucht werde, die Beeinträchtigungen, auch für die betroffenen Geschäfte, so gering wie möglich zu halten. In Fällen, in denen dies nicht möglich sei, könne über einen Baustellenfond Unterstützung geleistet werden. Ein entsprechender Fond solle im konkreten Bedarfsfall eingerichtet werden.

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Beschluss (Empfehlung an Verwaltungsausschuss und Rat):

Die Verwaltung wird gebeten, in Bezug auf den Ausbau des Straßenbahnnetzes in Braunschweig (gemäß Straßenbauausbaukonzept) rechtzeitig vor Baubeginn eine Vorlage zur Wiedereinrichtung eines Baustellenfonds zu erarbeiten und dem Rat der Stadt Braunschweig über seine Ausschüsse zur Beschlussfassung vorzulegen. Der Fonds soll dazu dienen, Betriebe, die von Strenbaumaßnahmen übermäßig betroffen sind, vor einer daraus resultierenden Insolvenz zu schützen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

- keine Abstimmung -

 

(aufgrund Abstimmungsergebnis (mehrheitliche Annahme) Änderungsantrag 17-04458 (TOP 11.1.2))

Erläuterungen und Hinweise