Rat und Stadtbezirksräte
04.04.2018 - 3.3 Bauvorhaben im Bereich des Jutequartiers an der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.3
- Datum:
- Mi., 04.04.2018
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 60 Fachbereich Bauordnung und Zentrale Vergabestelle
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Für die Fachverwaltung anwesend sind Herr Kühl und Herr Lillteicher. Herr Kühl stellt die Planungen für den Bereich anhand von Plänen vor. Frau Sewella thematisiert erneut das Verkehrsaufkommen durch das vorgestellte Bauvorhaben. Herr Kühl erwidert hierzu, dass im Baugenehmigungsverfahren keine dezidierte Betrachtung dieses Aspektes erfolgt. Das Emissionsgutachten berücksichtigt auch die Pkw-Einstellplätze. Eine Überschreitung der zulässigen Werte ist nicht festzustellen. Die erneut von mehreren Bezirksratsmitgliedern thematisierte Einrichtung einer Ampelanlage, die mit dem ersten Investor vereinbart worden war, stellt sich nach Auskunft von Herrn Kühl im Rahmen der jetzigen Planung als nicht verhandelbar dar. Frau Bezirksbürgermeisterin Johannes bewertet dieses Ergebnis als sehr unbefriedigend. Außerdem fehlt bei dem gesamten Bauvorhaben der soziale Wohnungsbau. Auf Nachfrage von Frau Johannes, ob zumindest Kapazitäten für ein gemeinschaftliches Wohnen geschaffen werden können, teilt Herr Kühl mit, dass dies grundsätzlich möglich sein sollte. Frau Grumbach-Raasch erkundigt sich, wie das Parkdeck unter ästhetischen Gesichtspunkten aussehen soll. Herr Kühl teilt dazu mit, dass es sich um eine Stahl-/Beton-Konstruktion handelt. Ob eine flächendeckende Begrünung möglich ist, muss zunächst dahingestellt werden. Im Bauantrag ist Entsprechendes bislang nicht vorgesehen. Eine diesbezügliche Forderung der Verwaltung ist nicht möglich. Allerdings plant der Investor eine vergleichsweise großzügige Freiflächengestaltung. Frau Mundlos weist ergänzend auf städtische Fördermittel zur Begrünung von Dächern hin. Ggf. sei es über diese Finanzbrücke möglich, hier Entsprechendes zu etablieren.
Die Diskussion wird erneut zurückgeführt auf das Thema der Ampelanlage. Mehrere Bezirksratsmitglieder beharren auf der Notwendigkeit einer Installation und fordern die Verwaltung auf, in dieser Hinsicht auch gegenüber dem Investor tätig zu werden.
