Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

10.05.2019 - 6.1 Errichtung einer 6. IGS; Standorte

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Ihbe erkundigt sich nach den Spielräumen an beiden Standorten z. B.r die Einrichtung eines Sportaußengeländes und eine ggf. erforderliche Erweiterung der Schule in späteren Jahren in beiden möglichen Varianten (4/4 und 2/5). Die Verwaltung teilt mit, dass lediglich Flächenprogramme mit einem „Flächenpuffer“ Grundlage für die Prüfung im Rahmen der Machbarkeitsstudie sind. Ob die Grundstücksgrößen ausreichen und welche Erweiterungsmöglichkeiten es ggf. gibt, werden die Ergebnisse der Studie zeigen.

 

Herr Bratmann bittet die Gründe darzulegen, die die Verwaltung bewogen haben, diese beiden Standorte vorzuschlagen. Die Verwaltung hebt die zentrale Lage beider Standorte als wichtigstes Kriterium hervor. In dieser Lage ist auch sichergestellt, dass die bestehenden Integrierten Gesamtschulen nicht geschwächt werden.

 

Herr Kamphenkel erkundigt sich, ob mit dem geplanten Primarbereich an der 6. IGS der regionale Grundschulbedarf gedeckt werden soll. Dieses wird von der Verwaltung verneint. Ferner interessiert ihn, wie der Abriss der vorhandenen Gebäude auf den Grundstücken mit den Neubauten einhergehen soll. Dazu teilt die Verwaltung mit, dass am Standort „Großer Hof“glichst erst die Helene-Engelbrecht-Schule an ihrem neuen Standort errichtet sein sollte, bevor die IGS gebaut wird. Am Standort „Tunica-Halle“re zu prüfen, ob zunächst auch der Neubau der Sporthalle an diesem Standort sinnvoll ist, bevor die IGS gebaut würde. An beiden Standorten muss ggf. auch über eine Realisierung in Bauabschnitten nachgedacht werden. Auf seine Frage, was passiert, wenn an beiden vorgeschlagenen Standorten die Errichtung einer 6. IGS nicht möglich ist, antwortet die Verwaltung, dass dann andere Standorte auf der „grünen Wiese“ in nicht zentraler und damit nicht so attraktiver Lage geprüft werden müssten. Es wird ggf. zu entscheiden sein, ob die 6. IGS an einem attraktiven Standort dem aktuellen Bedarf entsprechend errichtet oder an einem Standort entwickelt wird, an dem es kaum bauliche Grenzen gibt und alles Gewünschte umgesetzt werden kann.

 

Herr Kamphenkel bittet um die Beantwortung folgender Fragen, um sich Gedanken zu den möglichen Schulstandorte machen zu können:

 

Wie groß sind die Flächen „Großer Hof“ und „Tunica-Halle“?

Wie groß ist die Gebäudegrundfläche der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule?

Wieviel Quadratmeter Innenfläche sind in der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule insgesamt entstanden?

 

Die Verwaltung kündigt deren Beantwortung so schnell wie möglich an.

 

Frau Naber ist der Auffassung, dass bei den weiteren Prüfungen auch andere Stadtteile in den Blick genommen werden sollten, um diese weiterzuentwickeln. Es sollte eine Nutzung des Schulgebäudes nach Ende des Unterrichtstages für Dritte oder z. B. für einen Nachbarschaftstreff in Erwägung gezogen werden. Möglicherweise kann in den Neubau einer 6. IGS auch ein Neubau der Städtischen Musikschule integriert werden. Die Verwaltung führt aus, dass Nutzungsmöglichkeiten der Schulgebäude außerhalb der Unterrichtszeiten immer geprüft werden. Der Standort „Großer Hof“ wird aber zu klein sein, um hier auch noch die Städtische Musikschule zu integrieren.

 

 

Protokollnotiz: Frau Willimzig-Wilke verlässt die Sitzung um 16:40 Uhr.

 

 

Herr Bratmann bittet, dass es zu den vorgeschlagenen Standorten für eine 6. IGS so schnell wie möglich nach dem Vorliegen der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie Informationen zum Flächenverbrauch durch die zu errichtenden Neubauten unter Beteiligung der Hochbauverwaltung gibt.

 

Frau Bentin spricht sich für eine sozialverträgliche Verlagerung der Helene-Engelbrecht-

Schule aus.

 

Frau Bosse erkundigt sich, welche Kriterien für die Flächengrößen der 6. IGS gewählt worden sind. Die Verwaltung teilt mit, dass r die Ermittlung der Flächengrößen Standardraumprogramme r Integrierte Gesamtschulen anderer Kommunen und die eigenen Erfahrungen mit dem Neubau der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule genutzt worden sind.

 

Frau Keller gibt ihrer Verwunderung Ausdruck, dass es seitens der Verwaltung keine weiteren Standortvorschläge zu denen in der zentralen Lage gibt. Sie ist der Auffassung, dass zunächst dasdagogisches Konzept der Schule entwickelt werden müsste und danach die Fläche gesucht werden müsste. Die Verwaltung macht erneut deutlich, dass zugunsten der Zentralität eines Standortes für die 6. IGS weiter entfernt gelegene Standortüberlegungen zurückgestellt worden sind. Das pädagogische Konzept einer Schule muss auch zum Standort passen. Darum soll bereits jetzt schon in Verbindung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, eine Personengruppe eingerichtet werden, die in die Entwicklung des Raumprogramms der Schule einbezogen wird.

 

Frau Ihbe betont, dass möglichst alle Akteure, die zu einer guten Errichtung der Schule beitragen können, in diesen Prozess eingebunden werden sollten. Beispielhaft nennt sie Schulleitungen bestehender Integrierte Gesamtschulen, den Stadtelternrat und den Stadtschülerrat. Frau Schmedt spricht sich dafür aus, auch Kräfte aus Personalvertretungen und Schulsozialarbeiterinnen bzw. -arbeiter einzubeziehen.

 

Seitens der Verwaltung wird die Sitzung einer AG Schulentwicklungsplanung noch vor der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 14. Juni 2019 angekündigt, in der auch über den Vorschlag von Frau Naber aus einer der letzten Sitzungen des Schulausschusses, welche Zügigkeiten einer 6. IGS realisiert werden sollten, diskutiert werden soll.

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Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.

 

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Frau Ihbe erkundigt sich nach den Spielräumen bei den beiden Standorten für Ausdehnung in weiteren Jahren. Kann es ein Sportaußengelände und ggf. bauliche Erweiterung geben. 4/4 und 2/5 möglich. Passen die Eckdaten für ein Raumprogramm für beide Varianten an beiden Standorten?

 

Vw: Flächenprogramm und Machbarkeitsstudie; Details werden nach Prüfung bekannt gegeben; dann Diskussion

 

Herr Bratmann: Welche Gründe haben für diese beiden Standorte gesprochen?

 

Vw: Errichtung in der Peripherie macht keinen Sinn, daher zentrale Lage, dort stehen nur die beiden Grundstücke in der entsprechenden Größe zur Verfügung, Lage auch daran ausgerichtet, die bestehenden IGSen nicht zu schwächen.

 

Herr Kamphenkel; FB 65 sollte dabei sein; wird der regionale Grundschulbedarf gedeckt mit dem geplanten Primarbereich gedeckt?; wie soll der Abriss der vorhandenen Gebäude auf den Grundstücken mit den Neubauten einhergehen?

 

Vw: mit Primarbereich soll nicht der gesamte Bedarf von zusätzlichen Sch. durch Neubaugebiete im Stadtgebiet abgedeckt werden; kurze Beine/kurze Wege, Neubau der HES an einem anderen Standort glichst vor Bau IGS, vorab Neubau Tunica-Halle; ggf. mehrere Bauabschnitte, wenn Standort feststeht

 

Frau Naber: Stadtteile anschauen und weiterentwickeln; Nutzung der Schulgebäude nach Ende des Unterrichtstages für Dritte (Nachbarschaftstreffs); sollte geprüft werden; Neubau Musikschule in Verbindung mit Bau 6. IGS

 

Vw: Nachnutzung wird geprüft; Standort Großer Hof ist mit Musikschule zu klein

 

 

Protokollnotiz: Frau Willimzig-Wilke verlässt die Sitzung um 16:40 Uhr.

 

 

Herr Kamphenkel: Was passiert, wenn beide Standorte nicht gehen?

Erläuterungen und Hinweise