Rat und Stadtbezirksräte
29.08.2019 - 2 Neubau der Okerbrücke Biberweg
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Do., 29.08.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Piterek vom Fachbereich 66, Tiefbau und Verkehr, stellt die Vorlage vor und beantwortet Fragen aus den Reihen des Stadtbezirksrates.
Er verweist darauf, dass entgegen der aktuellen Planung zur Farbe der Stahlkonstruktion in der Vorlage noch die Farbe dunkelgrau angegeben sei. Auf Anregung seitens der Politik sei man nun dazu gekommen, die Farbe blau zu nehmen.
Die nicht umsetzbaren Varianten werden in der Vorlage vorgestellt, um den Werdegang von der ersten Planung bis zur Ausführungsplanung darzustellen. Eine Umsetzbarkeit klärt sich teilweise erst in den späteren Planungsschritten.
Die zu starken Schwingungen bei der Hängebrücke hätten sich erst bei den späteren statischen Berechnungen ergeben.
Die nun vorgesehene Länge der Brücke von 36 Metern reiche trotz der Hochwasserberechnungen aus.
Kinder könnten das Geländer aufgrund der engen Bespannung nicht überklettern.
Herr Herla hätte sich eine breitere Brücke aufgrund des umliegenden Radwegenetzes gewünscht.
Laut Herrn Piterek sei die Breite so zu planen, wie es das vorhandene Wegenetz hergebe.
Die Brücke soll im Handlauf auf beiden Seiten ein Lichtband erhalten, das die Brücke bei Nacht dauerhaft beleuchtet.
Die vorgesehene Beleuchtung im Geländer sei dimmbar und das LED-Licht sei austauschbar.
Es wird angemerkt, man habe sich die neue baugleiche Hoheworthbrücke bei Nacht angeschaut. Es sei festgestellt worden, dass dort das Geländer bereits von Spinnentieren eingewebt wurde, die so auf Insektenfang gingen. Hierdurch sehe man das Problem, dass der Handlauf aufgrund der Spinnen und Spinnenweben nicht mehr richtig nutzbar sei.
Außerdem sei nach der Wahrnehmung die Beleuchtung so hell, dass schon aus weiter Entfernung ein sehr heller Lichtschein zu sehen sei.
Die bisherige Brücke sei nicht beleuchtet und funktioniere auch. Die Stadt Braunschweig möchte doch insektenfreundlich werden.
Eine Beleuchtung dieser Art und an solchen naturnahen Orten werde daher von Teilen des Stadtbezirksrates für eine unpassende Lichtfalle für Insekten, die so nicht mit den Zielen einer insektenfreundlichen Stadt zu vereinbaren seien, gehalten.
Wenn für den Eingangsbereich der Brücke bereits Bestandsbeleuchtungen stehen, sollte geprüft werden, ob diese nicht ausreichend seien.
Wenn solche Brücken unbedingt beleuchtet werden sollen, sollte eine reduzierte Beleuchtung zum Einsatz kommen, die nur die beiden Enden und ggf. die Mitte der Brücke dauerbeleuchtet. Auch über Bewegungsmelder sei nachzudenken.
Eine insektenfreundliche Lichtwellenlänge sollte hier für die Brückenbeleuchtung verwendet werden.
Herr Piterek verweist zu diesen Anmerkungen auf Sicherheitsaspekte, sagt aber eine entsprechende Prüfung zu.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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1,6 MB
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2
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(wie Dokument)
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1,8 MB
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3
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(wie Dokument)
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335,9 kB
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