Rat und Stadtbezirksräte
16.02.2021 - 6.7 Aktualisierung des "Konzeptes zur Regulierung d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.7
- Zusätze:
- Verantwortlich: Fraktionen Bündnis 90 /DIE GRÜNEN, Die Fraktion P², CDU, DIE LINKE., BIBS, FDP und SPD
- Gremium:
- Rat der Stadt Braunschweig
- Datum:
- Di., 16.02.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Ratsvorsitzender Graffstedt weist darauf hin, dass der Antrag 21-15224 bisher in keinem Fachausschuss beraten wurde und der Verwaltungsausschuss die Annahme des Antrages empfiehlt. Ratsfrau Gries bringt den Antrag ein und begründet diesen. Anschließend stellt Ratsvorsitzender Graffstedt den Antrag zur Abstimmung.
Beschluss:
Die Stadtverwaltung wird gebeten, das seit 2004 bestehende „Konzept zur Regulierung des Bestandes wildlebender Stadttauben in Braunschweig" (6411/03 vom 27.01.2004) zu überarbeiten und entsprechend einer Neubestimmung des Zieles die bisherige Zielsetzung der Stadt Braunschweig im Umgang mit den Stadttauben, auf Basis der Empfehlungen des Tierschutzbeirates des Landes Niedersachsen, die den Kommunen auf dem Erlasswege zugegangen sind, zu erweitern, anzupassen und zu aktualisieren. Das überarbeitete Konzept ist den zuständigen Gremien spätestens am Ende des 2. Quartals 2021 vorzulegen.
Das Modellprojekt, das seit 2019 auf dem Gelände der DB-Netz AG erfolgreich praktiziert wird, wird flächendeckend für die Stadt Braunschweig entwickelt und umgesetzt. Dazu sind geeignete Standorte für die ersten drei bis vier betreuten Taubenschläge zu definieren, Angebote und erforderliche Genehmigungen einzuholen, Gespräche zu führen, Öffentlichkeitsarbeit etc. zu betreiben, um im Juni 2021 die Schläge zu errichten.
Ziel ist eine deutliche Verbesserung der Stadthygiene, der Bürgerzufriedenheit und des Tierschutzes bei Stadttauben, in dem durch den Kotabsatz im Schlaginneren der öffentliche Raum vom Taubenkot entlastet und durch Austausch der Gelege durch Ei-Attrappen eine rechtskonforme und tierschutzfreundliche Populationskontrolle zur Reduktion des Bestandes gewährleistet wird.
