Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

21.09.2021 - 3.1.1 Online Fragebogen zum Hagenmarkt - repräsentati...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Zander begrüßt zu der Vorstellung dieser Mitteilung Herrn Murawski vom Soko-Institut aus Bielefeld sowie für die Verwaltung Herrn Hornung (Referatsleiter 0610 Stadtbild und Denkmalpflege) und Herrn Walther (Teamleiter Strategische Projekte im Referat 0120 Stadtentwicklung und Statistik).

 

Herr Heikebrügge hätte eine persönliche Anwesenheit von Herrn Murawski begrüßt, zumal sich der Stadtbezirksrat gegen hybride Sitzungen ausgesprochen hat. Herr Walther weist darauf hin, dass sich dies aus Sicht der Verwaltung nicht auf eingeladene Experten bezieht.

 

Frau Zander führt in die Thematik ein und übergibt das Wort an Herrn Hornung, Herrn Walther und Herrn Murawski.

 

Herr Hornung erläutert die Historie der Erarbeitung des Fragebogens. Herr Walther betont, dass der neu gewählte Stadtbezirksrat über die Ergebnisse der Befragung informiert wird. Zur Sicherstellung der Repräsentativität bestehe neben der Onlinebefragung auch die Möglichkeit, den Fragebogen in Papierform zu erhalten. Die Befragung soll nach Vorstellung in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses in seiner Sitzung am 22. September 2021 in der zweiten Oktoberhälfte beginnen.

 

Herr Murawski stellt den Aufbau des Fragebogens vor. Der Teilnehmerkreis der Befragung ergebe sich aus Daten des Einwohnermeldeamtes. Es werde mit Rückläufen zwischen 20-50 Prozent gerechnet. Ein Pretest sei durchgeführt worden.

 

Herr Walz fragt, ob es sich bei den 7.500 Personen um die Gesamtzahl der Befragten handelt und ob die Altersstruktur bei der Auswahl der Befragten berücksichtigt wird. Herr Murawaski bejaht, dass 7.500 Personen die Gesamtzahl darstellt. Herr Walther weist darauf hin, dass die Statistikstelle die Struktur der Befragten vorgibt. Er führt auf Nachfrage von Herrn Walz aus, dass die Fragestellung nach der Wahrnehmung des Hagenmarktes bewusst nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt ausgerichtet ist. Alle Befragten sollen demnach selbst entscheiden, welche Anmutung des Hagenmarktes sie bei der Beantwortung zugrunde legen wollen. Herr Hornung ergänzt, dass es sich um einen Neustart handelt und der Blick daher auf die Zukunft gerichtet werden soll. Herr Walz kritisiert die Frage 9 und hinterfragt die Gewichtung von Befragung und Beschlusslage. Herr Hornung sieht die Ergebnisse der Beantwortung von Frage 9 als wichtig an. Herr Walz regt an, den Hagenmarkt zu Beginn des Fragebogens in seiner Ausgestaltung vor dem Sturm darzustellen. Frage 12 lasse aus seiner Sicht zu wenig Platz für die Beantwortung.

 

Auf Nachfrage von Herrn Brakel antwortet Herr Hornung, dass die Fragen vom Büro Soko und der Verwaltung gemeinsam erarbeitet wurden. Eine Ausweitung der Befragung über die Stadtgrenze hinaus sieht er nicht als sinnvoll an. Herr Hornung unterstreicht, dass die Fragen offen gefasst sind und eine Beeinflussung durch die Fragestellung nicht zu befürchten ist.

 

Herr Bonneberg weist darauf hin, dass Frage 2 auch die Antwortoption "nie/gar nicht" beinhalten sollte. Herr Murawski und Herr Walther bestätigen auf Nachfrage von Herrn Bonneberg, dass auch bei einem Rücklauf von 1500 Befragten der repräsentative Schlüssel der Antworten gewährleistet sei. Im Abschlussbericht werde es hierzu Ausführungen geben. Auch Herr Höltje fragt nach der Repräsentativität bei 7.500 Befragten.

 

Herr Stühmeier stimmt Herrn Bonneberg darin zu, dass Frage 2 auch die Antwortoption "nie/gar nicht" beinhalten sollte. Herr Hornung sagt eine Prüfung zu. Herr Stühmeier fragt in Anlehnung an die Ausführungen von Herrn Walz, ob mit "heute" in Frage 5 und "jetziger Stand" in Frage 7 auch das Reallabor gemeint sei. Herr Hornung verneint die Frage und sagt zu, eine Präszisierung der Frage zu prüfen. In Anlehnung an die Ausführungen von Herrn Brakel fragt Herr Stühmeier, ob auch die umliegenden Gemeinden - exemplarisch nennt er die Gemeinden Schülper und Weddel - einbezogen werden könnten. Herr Hornung unterstreicht, dass die Befragung auf das Stadtgebiet Braunschweig beschränkt bleiben sollte. Herr Stühmeier schlägt eine Reduzierung/Abschichtung der Antwortmöglichkeiten beim "Schulnotenprinzip" vor, um eine "Tendenz zur Mitte" zu verhindern. Das grün hinterlegte Textfeld auf Seite 1 regt er an zu entfernen und stattdessen den Bereich, auf den die Befragung gerichtet ist, rot zu umranden. Bei Frage 8 sollte die Antwortoption "weiß nicht" gestrichen werden. Bei Frage 11 sollte es aus seiner Sicht weniger Antwortmöglichkeiten geben. Er thematisiert die Antwortmöglichkeit "Spielplatz" bei Frage 8.

 

Herr Hanker sieht in dem Fragebogen ein gutes Fundament, wobei das Design hinterfragt werden könne. Aus seine Nachfrage informiert Herr Hornung, dass die Befragung Kosten i. H. v. ca. 35.000 Euro zuzüglich Porto verursacht. Auf Nachfrage von Herrn Heikebrügge berichtet er, dass es eine Ausschreibung gegeben hat. 

 

Da es sich bei dem Beratungsgegenstand auf Hinweis der Verwaltung um eine Mitteilung handelt und keine Beschlüsse gefasst werden, stellt Frau Zander die von Herrn Walz am 20. September 2021 per E-Mail versandten Vorschläge nicht zur Abstimmung und übergibt sie an Herrn Walther und gibt sie zu Protokoll.

 

Herr Walz und Herr Bonneberg thematisieren das Reallabor auf dem Hagenmarkt und fragen, wann dieses zurückgebaut wird. Herr Hornung informiert, dass der TU Braunschweig eine Sondernutzungsgenehmigung für das Reallabor vorliegt. Die Verwaltung wird mitteilen, für welchen Zeitraum eine Genehmigung vorliegt.

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise