Rat und Stadtbezirksräte
13.10.2021 - 3.3 Sachstand Radverkehrszählanlagen (FWI 194 / 2020)
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.3
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Gremium:
- Planungs- und Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 13.10.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Benscheidt geht auf Wunsch von Ratsfrau Johannes darauf ein, inwieweit zwischen Fahrrädern und anderen Fahrzeugen unterschieden werden könne. Dies werde bei der Beschaffung kritisch mitgeprüft. Weil die Messung mit Induktionsschleifen funktioniere, werden Inlineskates und Ähnliches nicht mitgezählt. Bei E-Scootern wären Fehlmessungen denkbar.
Auf Frage von Ratsherr Kühn erklärt Herr Benscheidt, dass der ursprüngliche Plan, erstmal zwei Zählanlagen zu beschaffen und Erfahrungen daraus zu ziehen, verworfen worden sei. Die Marktanalyse habe ergeben, dass es nur ein in Frage kommendes Produkt mit verschiedenen Softwarelösungen gebe, sodass die Verwaltung nun gebündelt ausschreibe.
Ratsherr Dr. Mühlnickel bittet um Auskunft zu Kriterien für die Standortauswahl, zu weiteren Beschaffungen, zur Datenauswertung und zum Aussehen. Für die jetzige und spätere Standortauswahl spielen Erfahrungen der Verwaltung zu Hauptverbindungen im Radverkehrsnetz (Ringgleis, Einfallstraßen usw.) eine Rolle. Die zentrale Datenauswertung könne perspektivisch per Open Data zu anderen Forschungszwecken verwendet werden. Die Messungen fließen in die Modellbetrachtungen für Verkehrsplanungen, auch zu Velorouten, ein. Die batteriebetriebenen Geräte ohne Display wirken unauffällig. Geräte mit Display werden bei gleicher Funktionsweise dort verwendet, wo sie marketingtechnisch („Fahrradstadt“) und unter Motivationsaspekten besonders wertvoll erscheinen.
