Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

08.12.2021 - 3.5 Bebauungsplan AP 25 Holwedestraße Wettbewerbsv...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Stadtbaurat Leuer erläutert die wesentlichen Inhalte. Ratsfrau Johannes hebt die Bedeutung von sozialem Wohnraum hervor und regt mit Blick auf die nahe liegende Oker und den hohen Grundwasserspiegel die Schaffung von Pkw-Parkpaletten an. Sie bittet, zeitgemäße Kapazitäten für Fahrradabstellanlagen vorzusehen. Ratsfrau Jalyschko hebt die idealen Startbedingungen für attraktives Wohnen hervor, bittet um fortlaufende Würdigung des zivilgesellschaftlichen Engagements und regt eine autofreie/-arme Teilgestaltung an. Stadtbaurat Leuer kündigt eine Betrachtung dieser und weiterer Anregungen an. Er erklärt Offenheit, im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens über eine Quote von mehr als 20 % sozialen Wohnraum zu diskutieren. Das Auslobungsverfahren solle ein Quartierszentrum sowie kreative Ideen ermöglichen. Das denkmalgeschützte Haupteingangsgebäude werde umgestaltet, sei z. B. für gemeinschaftliche Wohnformen geeignet. Fragen zum Flächenbedarf der Dr. von Morgenstern-Schule, zur DGNB Zertifizierung (wird geprüft) und zu Gender-Mainstreaming werden beantwortet. Der Wettbewerb konzentriere sich auf das Grundstück, nicht auf Umfeld- und Verkehrsgestaltung.

Stadtbaurat Leuer erläutert auf Wunsch von Frau Kraatz den weiteren Ablauf. Nach dem Wettbewerb werde entschieden, inwieweit der erste Preis umgesetzt, geändert und konkretisiert wird. Gestalterische Maßnahmen werden Bestandteil der örtlichen Bauvorschrift im folgenden Bebauungsplanverfahren. An der Schaffung der sozialen Infrastruktur sei die städtische Hochbauverwaltung beteiligt. Nach dem Abschluss der städtischen Entwicklung des Gebietes und Gremienbeschlüssen käme zur Realisierung des Wohnungsbaus ein Grundstücksverkauf in Frage, insbesondere an eine Wohnungsbaugesellschaft oder mit einer Konzeptvergabe.

Herr Röver bittet um Biotopschutz, indem die Okerböschung unangetastet bleibe, indem ein Verzicht auf die Brücke geprüft werde und indem der Wanderweg einen Abstand von möglichst 15 m zum Ufer einhalte. Stadtbaurat Leuer erklärt, dass im Wettbewerb Hinweise auf die ökologische Bedeutung der Okerböschung, auf schützenswerte Vegetation usw. gegeben werden. Er verweist auf die interdisziplinäre Zusammensetzung des Auswahlgremiums mit Expert*innen aus Städtebau und Landschaftsplanung. Der Standort für die Brücke sei ein Bestandteil des Bebauungsplanes zum Wallring. Die Umsetzung sei diskutabel und abzuwägen. Eine Vorrichtung, damit Kinder nicht in die Oker fallen, werde geschaffen. Ratsherr Mehmeti macht Anmerkungen zur Wegeführung und regt an, sich auf eine Fußgängerbrücke zu beschränken.

Ratsherr Jonas regt wettergeschützte Elektroladestationen für E-Bikes im Umfeld an. Stadtbaurat Leuer sagt einen entsprechenden Hinweis in den Auslobungsunterlagen zu.

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Der Ausschuss nimmt Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise