Rat und Stadtbezirksräte
08.11.2022 - 6.1 Mitteilung zur Antragstellung im KfW-Programm 4...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Di., 08.11.2022
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 61 Fachbereich Stadtplanung und Geoinformation
Wortprotokoll
Frau Grumbach-Raasch bewertet das Vorhaben grundsätzlich als gut. Sie hinterfragt, inwieweit das Büro ergebnisoffen arbeiten kann. Sie fragt, warum die Stadt in Anbetracht des geringen Handlungsspielraums bei Nachverdichtung und Gentrifizierung die Mehrkosten auf sich nimmt. Sie befürchtet einen Freibrief für Investoren. Sie spricht sich deutlich gegen ein Nachverdichtungskonzept aus. Sie sieht das Kooperationsverhalten der Braunschweiger Baugenossenschaft im Westlichen Ringgebiet bislang kritisch. Das Verhalten der Stadtverwaltung mit Blick auf das Thema „Mobilität“ im Sackring und angrenzenden Vierteln sei zurückhaltend. Sie fragt, wie das Modell auf die Gesamtstadt übertragen werden soll. Sie hofft auf wirkliche Neuerungen durch das Konzept.
Herr Glaser fragt, ob die Braunschweiger Verkehrs-GmbH eingebunden wurde. Er vermisst das Thema "Photovoltaik". Er fragt zudem, ob nur Hochbauten oder auch Infrastruktur wie zum Beispiel Straßen und der ÖPNV gefördert werden. Er regt an, die Variante 1 auf die Straßenzüge Rudolfstraße, Thomaestraße, Klosterstraße und Freisestraße auszudehnen, damit auch die JVA Rennelberg im Plangebiet enthalten ist.
Aus Sicht von Herrn Johannes sollten dann auch die Straßenzüge Diesterwegstraße und Hermannstraßen aufgenommen werden.
Herr Mayr bewertet das Vorhaben grundsätzlich als gut. Er regt an, den Aspekt "Einwohnerbeteiligung" zu ergänzen und fragt, wie die Beteiligung der privaten Eigentümer im Quartier erfolgt. Er fragt nach den Auswirkungen der Mietpreisentwicklung und ob es entsprechende Klauseln geben wird. Der Aspekt "Ladeinfrastruktur" sollte aufgenommen werden.
Herr Glaser hält es mit Blick auf die Ausführungen von Frau Grumbach-Raasch durchaus für möglich, dass das Vorhaben als Handlungsanleitung für andere Bereiche sein.
Herr Rau weist darauf hin, dass es vergleichbare Konzepte bereits in anderen Städten gibt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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4,9 MB
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2
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(wie Dokument)
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2,4 MB
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