Rat und Stadtbezirksräte
18.04.2023 - 8 Celler Straße: Verbesserte Querungsmöglichkeit ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Di., 18.04.2023
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Bezirksbürgermeisterin Plinke begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Pottgießer (Fachbereich Tiefbau und Verkehr).
Herr Pottgießer erläutert die Anlagen 1 und 2 der Vorlage und stellt die Unterschiede zwischen den Varianten dar. Die Fahrverbände würden die Variante 2 bevorzugen. Die Resonanz auf die Bürgerbeteiligung sei gering ausgefallen. Haushaltsmittel für beide Varianten stehen zur Verfügung.
Herr Stühmeier sieht den Wegfall einer Fahrspur stadteinwärts kritisch. Er fragt, ob bekannt sei, wie viele Fahrräder mit Anhänger die größere Mittelinsel benötigen würden. Herr Pottgießer antwortet, dass dazu keine exakten Daten vorliegen, jedoch sei eine ausreichende Fläche sinnvoll, da eine schnellere Fahrbahnüberquerung auch die Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr erhöht. Es entfalle keine Fahrspur, vielmehr erfolge die Auffächerung etwas später.
Herr Hanker begrüßt, dass bei der vorgeschlagenen Variante Parkplätze und Bäume geschützt werden und sieht bei einer Fahrradstraße eine Gefährdung für Autofahrer.
Herr Dr. Plinke hält eine Fahrgasse für Radfahrenden von 3,30 Meter für zu schmal. Den Wegfall von 13 Parkplätzen sieht er in Anbetracht der anstehenden Bewirtschaftung unkritisch. Er bringt den Änderungsantrag (s. TOP 8.1) ein.
Herr Möller kann die Argumentation, weshalb keine Fahrspur wegfällt gut nachvollziehen. Er sieht Variante 1 als sinnvoll an. Er kritisiert die mangelnde Kompromisslosigkeit, mit der der Änderungsantrag gegenüber dem aus seiner Sicht ausgewogenen Vorschlag der Verwaltung beschlossen werden soll.
Herr Pottgießer erklärt ausführlich, weshalb Ziffer 2 des Änderungsantrages nicht umgesetzt werden sollte.
Herr Schultz begrüßt die Planung und spricht sich für die Variante 2 aus.
Herr Brakel unterstreicht die Bedeutung einer Querung, sieht aber weiterhin eine Unfallgefahr für Rechtsabbieger aufgrund des toten Winkels. Er unterstützt die Vorschläge der Fahrradverbände. Herr Pottgießer erläutert, dass eine sichere Kreuzung den Verzicht auf Gleichzeitigkeit zur Folge hätte.
Herr Dr. Stahl begrüßt die Planung.
Frau Jalyschko begrüßt, dass Varianten vorgelegt wurden. Sie spricht sich für Variante 2 aus und betont die Bedeutung der Querung für die Verkehrssicherheit.
Frau Bezirksbürgermeisterin Plinke lässt über den Änderungsantrag abstimmen, nach dessen Annahme sich die Beschlussfassung über die Verwaltungsvorlage erledigt hat.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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839,1 kB
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2
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(wie Dokument)
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843 kB
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