Rat und Stadtbezirksräte
06.06.2023 - 3.2.1 Erweiterung Hafenbahn Industriegebiet Hansestra...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leppa
- Datum:
- Di., 06.06.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Hohls, Geschäftsführer der Hafenbetriebsgesellschaft, stellt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie mittels einer Präsentation vor. Daraus ergaben sich 3 umsetzbare Varianten, die er näher erläutert. Herr Hohls geht auch auf die Auswirkungen für die Christian-Pommer-Straße ein, wo es zum Wegfall zahlreicher Stellplätze käme. Außerdem sei dort der Bau einer aufwendigen Lichtsignalanlage erforderlich.
Herr Hohls gehjt auch auf den möglichen Zeitplan ein und erläutert ihn.
Schließlich beantwortet er Fragen aus den Reihen des Stadtbezirksrates und aufgrund einmütiger Zustimmung des Stadtbezirksrates auch aus der Zuhörerschaft.
Die Präsentation wird er zwecks Anlage zum Protokoll der Verwaltungsstelle Wenden übersenden.
Gespräche mit den Landwirten zum Grunderwerb hätten noch nicht stattgefunden.
Der Entfall von Einstellplätzen würde sich in allen Varianten gleich auswirken.
Bei der derzeitigen Kartierung wird auch aufgenommen, wieviel Bäume bei den Varianten entnommen werden müssten.
Eine umfängliche Bürgerbeteiligung würde stattfinden, wenn die Frage der Umsetzbarkeit ansteht.
Die Lärmauswirkungen für Natur und Anwohnerschaft würden im Rahmen der Erstellung der Planfeststellungsunterlagen über ein Lärmgutachten geklärt.
Die genaue tägliche Zahl von Güterzügen zum frühesten Startzeitpunkt 2027 könne heute noch nicht genannt werden. Herr Hohls geht momentan von einem Zug am Tag aus.
Ob Bahnübergänge zwecks Sicherung der Querung ausgebaut werden müssten, liege an der Zugfrequenz, wobei auch Personenzüge zu berücksichtigen wären.
Bei der Kostenschätzung kämen noch die Ausgleichsmaßnahmen und der Grunderwerb hinzu.
Das Werk an der Nordhoffstraße werde auch mit angeschlossen.
Es werde feste Fahrzeiten der Züge geben. Aufgrund des Stellwerks könnten Züge nur zwischen 6 und 22 Uhr fahren. Überlegungen zur Streckenelektrifizierung würden bereits angestellt. Wünschenswert wäre ein Ersatz für die Diesellok, eventuell durch eine Wasserstofflok.
