Rat und Stadtbezirksräte
17.08.2023 - 3.4 Konzeptentwicklung Kultur.Raum.Zentrale Innenstadt
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.4
- Zusätze:
- Verantwortlich: Prof. Dr. Hesse
- Datum:
- Do., 17.08.2023
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 41 Fachbereich Kultur und Wissenschaft
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Prof. Dr. Hessebedankt sich bei Herrn Gertenbach für die Anwesenheit im Ausschuss
und dessen Konzepterstellung zur Kultur.Raum.Zentrale.
Herr Gertebach stellt die Ergebnisse der Konzeptentwicklung Kultur.Raum.Zentral Innenstadt
vor. Die Präsentation ist beigefügt.
Herr Böttcher bedankt sich bei Herrn Gertenbach für das umfangreiche Konzept. Er fragt
nach, wie es sich mit der Finanzierung verhalte und wie der Stand für die Beantragung der
Fördermittel „Resiliente Innenstädte" sei.
Frau Prof. Dr. Hesse führt aus, dass ein Förderbescheid zunächst für die Konzepterstellung
i. H. v. 45.000 Euro vorliege, diese Mittel jedoch nicht den gesamten Bedarf des Projektes
decken würden. Eine zusätzliche Antragstellung beim Förderprogramm „Resiliente Innenstädte"
sei für die Umsetzung erforderlich.
Ratsfrau Schütze fragt, wie die Verwaltung die Schnittstellen zu den Immobilienmaklern bzw.
zu den Vermieterinnen und Vermietern bewerte. Aus Ihrer Erkenntnis heraus gestalte sich
diese sehr schwierig, wie beispielhaft bei den Bemühungen des KULT zu sehen sei.
Frau Prof. Dr. Hesse stimmt Ratsfrau Schütze zu. Sie merkt an, dass die Immobilienbranche
sich über einen festen Ansprechpartner freue, sodass sie keine einzelnen Anfragen aus verschiedenen
Gruppierungen erhalte. Im bisherigen Verfahren wurde die Immobilienbranche
als sehr freundlich erlebt - auch im Umgang mit den Künstlerinnen und Künstlern. Frau Prof.
Dr. Hesse bittet Frau Scheler (41.11) auszuführen, bis wann eine Beschlussfassung eingereicht
werden muss.
Frau Scheler führt aus, dass man jetzt aufgrund der Ergebnisse von Herrn Gertenbach und
Herrn Ebert ein Konzept habe und schauen müsse, was sich verwirklichen lasse. In der
nächsten Phase werde ein Antrag auf die Mittel des Förderprogramms „Resiliente Innenstädte"
gestellt. Im Nachgang könne erst bestimmt werden, was man in der im Vortrag von Herrn
Gertenbach genannten Phase 1 verwirklichen könne. Es gebe keinen konkreten Zeitdruck.
Das Förderprogrammende sei 2027. Im nächsten Schritt solle im Rahmen des Gremiums,
das für die Resilienten Innenstädte gebildet worden sei, das Konzept vorgestellt werden.
Zudem werde ein Antrag vorbereitet und bei der NBank zur fördertechnischen Prüfung eingereicht.
Im Falle, dass von der NBank eine positive fördertechnische Bescheidung erfolgen
würde, würde das Projekt im Anschluss von der Steuerungsgruppe Resiliente Innenstädte
inhaltlich bewertet werden müssen.
Ratsherr Glogowksi bedankt sich bei Frau Prof. Dr. Hesse, dass auch die ausstehenden
Fragestellungen thematisiert werden. Im Wirtschaftsausschuss bestehe zur Thematik „Gründung"
eine ganz ähnliche Situation.
Ratsherr Glogowski richtet die Bitte an die Verwaltung, dass sie bereits jetzt schaue, wie
innerhalb der Verwaltung die Zusammenarbeit verbessert werden könne.
Frau Prof. Dr. Hesse gibt zurück, dass an der Zusammenarbeit in der Verwaltung stetig gearbeitet
werde. Es müsse eine Devise sein, dass für die Bürgerinnen und Bürger eine klare
Aussage gegeben wird. Eine Lösung könnte z. B ein Runder Tisch sein, wie von Herrn Gertenbach
ausgeführt. Ein zweites Problem seien die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Die meisten der Kulturschaffenden seinen u.a. nicht ausreichend über die Regelungen des
Immissionsschutzes informiert. Seitens der Verwaltung müsse dies für die Kulturschaffenden
transparenter dargestellt werden.
Herr Dr. Eckhardt (Bürgermitglied) merkt an, dass vom Verein Kinderklassik e. V. der erste
Prototyp mitgeschaffen worden sei. Er sei sehr dankbar dafür, dass die Erfahrungen, die
hierbei gemacht worden sind, in den Ausführungen der Verwaltung aufgenommen worden
seien. Herr Dr. Eckhardt stimmt zu, dass das Projekt im Rahmen der Innenstadtentwicklung
zu behandeln sei und führt aus, dass auch die Diskussionen um das Haus der Musik von der
Innenstadtentwicklung betroffen seien, da man auch das Finden von Probenräumen in großen
Immobilien in der Braunschweiger Innenstadt verorten könne.
Es liegen keine weiteren Wortbeiträge vor.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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16,4 MB
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