Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

25.01.2024 - 9.4.1 Flexible Bestuhlung für den Konzertsaal des Zen...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Wortprotokoll

Die Stellungnahme ist dem Ausschuss im Vorfeld zugegangen und wurde zur Kenntnis genommen. Auf ein Verlesen durch die Verwaltung wird verzichtet.

 

Ratsfrau Braunschweig beschreibt, sie sei irritiert, dass der Grundsatzbeschluss zum „Haus der Musik“ (DS Nr. 23-20743 bzw. DS Nr. 23-20743-05) noch von einer flexiblen Bestuhlung ausgegangen sei, die nun nicht mehr zur Diskussion stehe. Sie kritisiert, die Vorfestlegung des „Hauses der Musik“ auf klassische Musik entstünde daraus, dass vier von fünf Expertinnen und Experten, die an der Planung beteiligt waren, dem Genre zuzuordnen seien.

 

Frau Prof. Dr. Hesse (Dez. IV) erinnert daran, dass die Beauftragung der Bedarfs- und Potenzialanalyse an die Agentur actori ohne jede Vorfestlegung ergangen sei. Maßgeblich für die Konzepte des „Hauses der Musik“ sei im weiteren Verlauf der Ratsbeschluss vom 21. März 2023 gewesen. Daraus folgend habe die Verwaltung Expertinnen und Experten z.B. der Akustik befragt, darunter neben Frau Schoch (Orchestermanagerin des Staatstheaters Braunschweig) und Herrn Schacke (CEO der undercover GmbH) weitere Expertinnen und Experten aus dem U- und E-Bereich sowie Müller BBM einbezogen. Dem gefolgt sei die Konzeptausarbeitung eines „Dritten Ortes“. Insgesamt hätte man der Verwaltung die Form einer „Schuhschachtel“ für den Großen Konzertsaal empfohlen. Von einer flexiblen Kombination eines Großen Saales mit 1.000 Plätzen und eines weiteren Saales mit weiteren 200 Plätzen sei aufgrund immenser Extrakosten für eine gelungene Schallisolation dringend abgeraten worden.

 

Herr Dr. Eckhardt widerspricht der Kritik von Ratsfrau Braunschweig, die Empfehlung von Expertinnen und Experten zur Raumakustik habe nichts mit einer Vorfestlegung auf das Genre der klassischen Musik zu tun.

Reduzieren

 

Reduzieren

 

Erläuterungen und Hinweise