Rat und Stadtbezirksräte
26.09.2024 - 3.1 Sanierungsgebiet "Soziale Stadt - Westliches Ri...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Do., 26.09.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 61 Fachbereich Stadtplanung und Geoinformation
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Klockgether erläutert, dass die Mitteilung die Aktualisierung der bestehenden Kosten- und Finanzierungsübersicht darstelle. Da seitens des Baudezernats keine Teilnahme an der Sitzung möglich sei werde man versuchen, auf Fragen und Anregungen bestmöglich einzugehen und ggf. im Nachgang zur Sitzung zu antworten.
Frau Antonelli-Ngameni spricht die in der Beschlussvorlage genannten Baumpflanzungen an, die bisher nicht umsetzbar gewesen seien. Sie möchte erfahren, ob es Zeitpläne dafür gebe.
Herr Klockgether antwortet, dass die Frage im Nachgang geklärt werde, er aber davon ausgehe, dass Zeitpläne vorhanden seien.
Protokollnotiz:
Die Baumpflanzungen in der Bugenhagenstraße werden im Frühjahr 2025 umgesetzt. Die Baumpflanzungen in der Juliusstraße werden in der zweiten Jahreshälfte 2026 umgesetzt.
Frau Ohnesorge betont, dass die entstandenen Strukturen im Westlichen Ringgebiet fernab des Projektes aufrechterhalten werden müssten.
Herr Klockgether führt an, dass Zuwendungsempfänger wie das Mütterzentrum und das Mehrgenerationenhaus im Westlichen Ringgebiet angesiedelt seien und die Stadt ein großes Interesse daran habe, die Strukturen aufrecht zu erhalten und diese ggf. auszuweiten.
Frau Ohnesorge spricht den bestehenden Verfügungsfonds an, von dem auch Sportvereine profitieren, was wiederum einen Einfluss auf die dortige Bevölkerung nehme.
Herr Wendt möchte erfahren, ob eine Evaluation im Bereich des Projektes nach drei oder vier Jahren geplant sei.
Frau Dr. Rentzsch betont, dass die Hauptzuständigkeit beim Baudezernat liege und eine Evaluation dahingehend durchgeführt werde, ob die Maßnahmen des Baubereichs in Ergänzung mit den sozialen Maßnahmen umgesetzt werden konnten und was nicht realisierbar gewesen sei.
Protokollnotiz:
Es ist bislang keine konkrete Evaluation angedacht. Es wird jedoch einen Abschlussbericht des Quartiersmanagements mit perspektivischen Aussagen zur Verstetigung geben.
Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.
Frau Adam berichtet vom Equal Care Day Ende Februar unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters. Ziel sei es gewesen, die Differenzen zwischen den verschiedenen sozialen Sektoren hinsichtlich Bildung, Betreuung, Gesundheit und Pflege sichtbar zu machen. Es handle sich hierbei um ein gesamtgesellschaftliches Problem. Etwa 20 % der Sorgearbeit werde im professionellen Bereich betrieben, wohingegen 80 % der Sorgearbeit im privaten bzw. ehrenamtlichen Bereich stattfinden würde. Bei den Beteiligten komme es immer häufiger zu Überforderung. In Folge dessen sei es wichtig zu verstehen, dass die Sorgearbeit die Basis für jede Form von Produktivität darstelle.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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485,1 kB
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