Rat und Stadtbezirksräte
25.10.2024 - 4.1 Spendenprogramm "Meine Bank für Braunschweig"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt
- Gremium:
- Umwelt- und Grünflächenausschuss
- Datum:
- Fr., 25.10.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:01
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Ratsherr Schnepel bringt den Antrag ein, verweist auf den Erfolg des bereits bestehenden Baumspendenprogramms „Mein Baum für Braunschweig“ und bittet um Zustimmung.
Ratsfrau Mundlos unterstützt den Antrag, bittet aber bei der Standortauswahl eventuell missbräuchliche Nutzungen und Vandalismus zu berücksichtigen. Stadtrat Herlitschke betont mit Verweis auf die Sitzung des Ausschusses für Planung und Hochbau, dass bei der Standortauswahl Fehlnutzungen nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Der Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Ratsherren Jonas und des Ratsherren Kühn zur Einbeziehung der Ortskenntnis der Stadtbezirksräte wird aufgenommen.
Ausschussvorsitzender Ratsherr Jonas lässt im Anschluss über den Antrag abstimmen. Der Ausschuss stimmt dem Antrag einstimmig zu.
Beschluss:
„Nach dem Vorbild des Spendenprogramms „Mein Baum für Braunschweig" wird ein Spendenprogramm für Sitzbänke in Parks sowie an geeigneten Straßen und Plätzen im gesamten Stadtgebiet entwickelt und umgesetzt. Dabei sollen auch kleinere Spendenbeträge möglich sein. Die Spender*innen sollen die Möglichkeit bekommen, über den Standort „ihrer" Bank mitzuentscheiden und ab einem noch festzulegenden Betrag eine Plakette an der Bank anbringen zu lassen, die einen frei wählbaren Text, z.B. den Namen der Spender*innen, enthält.
Die Verwaltung wird beauftragt, ein entsprechendes Konzept für ein solches Bankspendenprogramm zu entwickeln und den Gremien möglichst noch im Jahr 2025 zum Beschluss vorzulegen. Dieses Konzept soll auch erste mögliche Standorte für zusätzliche Bänke beinhalten. Diese Standorte sollen zunächst so gewählt werden, dass sie sich zum einen im Idealfall über das gesamte Stadtgebiet verteilen, dass der Aufwand für die Verwaltung allerdings möglichst gering gehalten wird. Diese Liste mit möglichen Standorten soll in den kommenden Jahren bei Bedarf sukzessive ergänzt werden."
