Rat und Stadtbezirksräte
20.11.2024 - 10 Radverkehrsführung in der Kastanienallee zwisch...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Mi., 20.11.2024
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Bezirksbürgermeisterin Krause begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Beyerl (Fachbereich Tiefbau und Verkehr).
Frau Beyerl stellt die Vorlage vor. Ein Umbau der Kastanienallee sei nicht möglich.
Herr Bader spricht sich gegen den Vorschlag aus, da die Straße aus seiner Sicht zu schmal für gleichzeitigen Kfz- und Radverkehr ist. Die Maßnahme sei gefährlich für Radfahrende.
Herr Strohbach fragt, ob auch berücksichtigt wurde, dass Busse ihren Fahrplan ggf. nicht einhalten können, wenn Radfahrende vorausfahren. Frau Beyerl geht davon aus, dass die Braunschweiger Verkehrs-GmbH informiert wurde.
Frau Hannebohn begrüßt den Vorschlag.
Herr Buchholz würde es begrüßen, wenn unsichere Radfahrende auch weiterhin auf dem nicht benutzungspflichtigen Radweg fahren könnten. Er signalisiert gleichwohl Zustimmung.
Frau Dr. Karras würde es begrüßen, wenn die Möglichkeit, auch auf dem nicht benutzungspflichtigen Radweg zu fahren, erhalten bliebe.
Frau Krause erinnert an die seinerzeitige Fehleinschätzung, den nicht benutzungspflichtigen Radweg anders zu pflastern. Sie begrüßt den Verwaltungsvorschlag.
Herr Schramm fragt, warum nicht die gesamte Kastanienallee einbezogen wird. Er spricht sich für eine Vergrößerung der Baumscheiben im Zuge der Maßnahme aus. Frau Beyerl führt aus, dass eher der Außenbereich eine Gefährdungslage darstellt. Neuere Gehwegplatten und größere Baumscheiben seien mit höheren Kosten verbunden.
Herr Theeg und Frau Märgner-Beu signalisieren Zustimmung.
Herr Schnepel sieht die geringere Gefahr bei gemeinsamer Nutzung des Fuß-und Radweges. Die Situation sollte grundsätzlich und anders gelöst werden, was auch die Nutzung von Parkplätzen zur Folge haben könnte. Herr Schramm erläutert auf seine Nachfrage, dass die Fahrradampeln durch die Aufnahme des Radweges entfallen sind.
Frau Bezirksbürgermeisterin Krause lässt über die Vorlage abstimmen.
Beschluss (Anhörung gem. § 94 Abs. 1 NKomVG):
Die Radverkehrsführung in der Kastanienallee zwischen dem Altewiekring und der Herzogin-Elisabeth-Straße erfolgt zukünftig ausschließlich auf der Fahrbahn. Zur Verdeutlichung des Radverkehrs im Mischverkehr werden nach Einmündungen Fahrradpiktogramme auf die Fahrbahn markiert.
