Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

17.06.2025 - 3.3 7. Kompaktbericht zum Umsetzungsstand des Ziele...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Wortprotokoll

Stadtbaurat Leuer erläutert die Mitteilung 25-25872.

 

Auf Nachfrage von Ratsfrau Kluth informiert Herr Paulke über die erfolgte Abfrage in städtischen Schulen zu bestehenden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und weiterem Bedarf. Nicht alle Schulen haben einen Bedarf gemeldet. Ähnliche Bedarfsabfragen gibt es auch bei anderen öffentlichen Einrichtungen. Zu den überdachten Abstellanlagen an Haltestellen und in Wohngebieten führt Herr Paulke aus, dass an einigen ÖPNV-Endhaltestellen bereits Maßnahmen umgesetzt wurden. Die Ausstattung von Haltestellen erfolgt weiterhin im Zusammenhang mit anderen Baumaßnahmen. Der Hauptbahnhof wurde dabei nicht berücksichtigt, da er keine klassische Endhaltestelle ist; seine Planung läuft jedoch unabhängig davon weiter. Ein umfassendes stadtweites Konzept für Fahrradabstellanlagen in Wohngebieten existiert noch nicht, soll aber erarbeitet werden. Dabei sollen Aspekte wie Flächenbedarfe, Bauweisen und Erfahrungen anderer Städte berücksichtigt werden.

 

Ratsherr Behrens kritisiert den langsamen Fortschritt beim Ausbau von Radwegen. Da von den geplanten 35 Kilometern bislang erst 3,5 Kilometer gebaut wurden fragt er, wie die Umsetzung beschleunigt werden kann, um das Gesamtziel besser zu erreichen. Zudem bittet Ratsherr Behrens um Erläuterungen zur Wallringroute/Querung Am Theater und den Bau neuer Fahrradabstellanlagen grundsätzlich mit Überdachung.

 

Stadtbaurat Leuer unterstreicht, dass die Umsetzung von Radwegprojekten hohe Priorität besitzt, aber langsamer als gewünscht verläuft, dies jedoch nicht aus bautechnischen, sondern aus Beteiligungs- und Abstimmungsgründen. Dennoch zeigt er sich zuversichtlich, dass im Zuge großer Infrastrukturprojekte (z. B. Stadtbahnausbau in Volkmarode oder Rautheim) hochwertige Radwege realisiert werden und dadurch an Schnelligkeit gewonnen wird.

 

Zur Querung Am Theater erläutert Stadtbaurat Leuer die spätere Umsetzung, um eine Überlastung durch parallele Baustellen zu vermeiden. Die Planungen hier laufen jedoch weiter und werden umgesetzt, sobald es baulich sinnvoll ist. Andere Teilbereiche der Wallringroute, etwa Am Wendentor oder an der Celler Straße, werden z. B. durch Maßnahmen der Braunschweiger Verkehrs-GmbH bereits vorangebracht. Fahrradabstellanlagen mit Überdachung sind nicht überall möglich. Oft befinden sich Fahrradständer an engen Stellen, an denen keine Überdachung realisierbar ist. Es brauche hier individuelle Lösungen, eine pauschale Nachrüststrategie ist nicht umsetzbar.

 

rgermitglied Schroth bittet die Verwaltung, zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit die abgefahrene Rotmarkierung am Theater kurzfristig zu erneuern. Die bisherige Markierung habe laut Rückmeldungen des ADFC deutlich zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende beigetragen.

 

Stadtbaurat Leuer sagt eine Erneuerung der betreffenden Markierung noch in diesem Jahr zu.

 

Ratsherr Dr. Plinke weist auf den Unfallhäufungspunkt Steinweg/Am Theater hin. Das dort aufgestellte Stopp-Schild sei nicht mehr wirksam, weshalb er um verstärkte Verkehrsüberwachung bittet. Zudem kritisiert er, dass noch kein umfassender Bericht zum Qualitätsstandard für Fahrradstraßen und -zonen vorgelegt wurde und fragt nach einem konkreten Zeitplan zur Vorlage dieses Berichts.

 

Nach Beobachtung von Stadtbaurat Leuer ist das aufgestellte Stopp-Schild wirksam, da es das Fahrverhalten verbessert habe. Er geht davon aus, dass die Polizei die Verkehrssituation gelegentlich überprüft. Zum Thema Fahrradstraßen erklärt Stadtbaurat Leuer, dass es derzeit noch kein Gesamtkonzept gibt, aber daran gearbeitet werde. Ziel sei eine von der Stadtgesellschaft akzeptierte Lösung. Einzelmaßnahmen werden jedoch weiterhin umgesetzt. Einen umfassenden Bericht kündigt er für den Früh-Herbst 2025 an.

 

Ratsfrau Glogowski-Merten fragt, wie oft Rotmarkierungen erneuert werden müssen und ob das verwendete Material Mikroplastik freisetzt, was ihr angesichts des Umweltaspekts problematisch erscheint. Sie regt an, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

 

Stadtbaurat Leuer erklärt, dass die Haltbarkeit der Rotmarkierungen abhängig ist von Material und Verkehrsbelastung und daher stark variiert. Das Problem von Mikroplastik ist bekannt und es werde an umweltfreundlicheren und langlebigeren Alternativen gearbeitet.

 

rgermitglied Schroth sensibilisiert hinsichtlich der Verkehrsbereichs Steinweg/Am Theater hinsichtlich einer gefährlichen Situation für Radfahrende durch nach rechts in die Ehrenbrechtstraße abbiegende Autofahrerinnen und Autofahrer. Sie bittet um verstärkte Überwachung durch die Polizei.

Reduzieren

 

 

Reduzieren

Ergebnis:

Die Mitteilung 25-25872 wird zur Kenntnis genommen.

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise