Rat und Stadtbezirksräte
30.01.2026 - 3.2 Förderprojekt "Integrierter Klimaschutz mit urb...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2
- Gremium:
- Umwelt- und Grünflächenausschuss
- Datum:
- Fr., 30.01.2026
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:03
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Die Mitteilung ergeht ohne Vorstellung.
Ratsherr Schnepel bittet um Einschätzung und Klärung, wie viel Wärmeenergie durch die Ernte der geförderten Kurzumtriebsplantagen zur Versorgung der genannten 2.500 Haushalte eingespeist werde. Herr Loose ergänzt die Mitteilung mit dem aktuellen Datenbestand. Er stellt richtig, dass in der Mitteilung nicht suggeriert werden solle, dass die 2.500 Haushalte ganzjährig und ausschließlich durch die städtischen KUP mit Wärmeenergie versorgt werden. Die Energieausbeute der geförderten 7 ½ ha KUP (von insgesamt 19 ha KUP in der Stadt Braunschweig) beträgt nach ersten überschlägigen Ermittlungen ungefähr 2.100 MWh (entspricht 2,1 Mio kWh) Wärmeenergie. Damit könnten etwa 210.000 Liter fossiles Heizöl bzw. 210.000 m³ Erdgas substituiert werden. Diese Wärmeenergie wird in das Nahwärmenetz in Querum eingespeist, an welches besagte 2.500 Haushalte angeschlossen seien. Je nach Dämmstandard und Nutzerverhalten kann man schätzungsweise davon ausgehen, dass näherungsweise 250 Wohnungen mit einer Durchschnittsgröße von 80 m² mit mittlerem Dämmstandard mit dieser Wärmeausbeute ganzjährig versorgt werden könnten. Zudem betont Herr Loose, dass der Fachbereich Stadtgrün einen lokalen Abnehmer gefunden hat, welcher 1 € pro Schüttraummeter Erntegut zahle. Bei anderen Anbietern wären Kosten für die Ernte und Abnahme angefallen.
Ratsfrau Ohnesorge erkundigt sich nach den jährlichen Wartungskosten für die Mooswände. Herr Loose gibt an, dass diese im Bereich von 8.000 bis 10.000 € pro Jahr lägen.
