Rat und Stadtbezirksräte
17.02.2026 - 7.5.1 Verkehrsführung Brücke Am Hohen Tore
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.5.1
- Zusätze:
- Wiegel
- Datum:
- Di., 17.02.2026
- Status:
- öffentlich (Niederschrift erstellt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung außerhalb von Sitzungen
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Die Stellungnahme der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
Herr Paruszewski hält die Antwort der Verwaltung für unzureichend. Er kritisiert, dass ohne Beschwerden oder Unfälle kein Handlungsbedarf gesehen wird, und fordert eine erneute Überprüfung.
Frau Sewella verweist auf einen früheren Ortstermin, bei dem nur eine Straßenseite betrachtet wurde. Sie bemängelt die einseitige Prüfung und regt an, bei geplanten Änderungen beide Seiten einzubeziehen.
Herr Wiegel betont, die Verwaltung habe verschiedene Lösungen geprüft, jedoch keine rechtssichere und praktikable Lösung gefunden. Beschilderungen könnten neue Konflikte erzeugen. Da es keine Beschwerden oder Unfälle gebe, sehe man aktuell keinen Änderungsbedarf. Zudem verweist er sinngemäß auf das Prinzip des „Shared Space“, bei dem eine gewisse Unklarheit zu erhöhter Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme führen könne.
Herr Paruszewski weist zusätzlich auf unterschiedliche Wahrnehmungen je nach Fahrtrichtung und daraus entstehende Unsicherheiten hin. Herr Wiegel vergleicht die Stelle mit einer Einmündung oder Grundstücksausfahrt und sieht trotz der besonderen Gestaltung kein konkretes Problem.
Herr Rau schildert die gesamte Kreuzung als gefährlich, insbesondere durch schnelles Fahren von E Bikes und E Rollern. Er fordert eine umfassende Prüfung des Bereichs.
Frau Leister fragt nach einer möglichen Kennzeichnung für Fußgänger, um auf Radverkehr hinzuweisen. Herr Wiegel erklärt, auch Markierungen seien geprüft, jedoch verworfen worden, da sie eine Bevorrechtigung suggerieren könnten. Daraus könnten wiederum Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr entstehen.
Frau Winter kann die Argumentation der Verwaltung zwar nachvollziehen, die Verkehrssituation sei aber Kindern kaum vermittelbar. Gerade beim Fahrradführerschein führe dies zu Unsicherheit Sie wünscht sich ein klareres, verständlicheres Radwegenetz, damit Kinder sich sicher orientieren können.
