Rat und Stadtbezirksräte
26.02.2026 - 4.1.1 Frauenstadtplan für Braunschweig
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1.1
- Zusätze:
- Dr. Rentzsch
- Datum:
- Do., 26.02.2026
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 50 Fachbereich Soziales und Gesundheit
Wortprotokoll
Frau Glogowski-Merten bringt den Antrag ein.
Frau Mundlos befürwortet die Idee, um für Sichtbarkeit in der Stadt zu sorgen. Allerdings sei die Papierfassung nicht mehr zeitgemäß, weshalb eine digitale Version von Nöten sei.
Frau Ihbe begrüßt den Antrag ebenfalls und wünscht sich eine Fertigstellung des Frauenstadtplans bis zum Tag der Niedersachsen im Juni 2026.
Frau Lenz nimmt Bezug auf die geplante Einbindung in die Löwenbündel-App. Nach Rücksprache mit dem Stadtmarketing sei eine Onlineversion des Frauenstadtplans sehr aufwendig und die damit verbundenen hohen Kosten müssen ebenfalls Berücksichtigung finden. Hinzu käme, dass die Ratsentscheidung zunächst abgewartet werden müsse, wodurch eine Umsetzung bis zum Tag der Niedersachsen zeitlich nur schwer realisierbar sei. Papierpläne würden nach Angabe von Frau Lenz noch immer genutzt werden. Zusammengefasst sei eine Printversion bis zum gewünschten Datum machbar und über eine Onlineversion könne im zweiten Schritt nachgedacht werden.
Herr Seifert gibt zu bedenken, dass die Printversion schnell veraltet sei, wenn es beispielsweise um Standorte von Wickeltischen gehe. Lediglich für die historischen Aspekte ergebe eine Papierfassung Sinn.
Frau Dr. Flake erkundigt sich, ob eine außerplanmäßige Finanzierung möglich sei oder die Formulierung innerhalb des Antrags geändert werden müsse.
Frau Dr. Rentzsch betont, dass eine außerplanmäßige Finanzierung nicht infrage käme. Die Verwaltung werde Frau Glogowski-Merten bis zum VA eine Rückmeldung geben, wie die Finanzierung erfolgen könne.
Frau Lenz fügt hinzu, dass für die Papierversion maximal 5.000,00 Euro benötigt werden würden.
Frau Glogowski-Merten gibt an, dass von den 62 Blicktafeln innerhalb des Braunschweiger Stadtgebiets lediglich zehn einen Bezug zu Frauen hätten. Mit dem Frauenstadtplan werde folglich nicht nur eine Informationsweitergabe verfolgt, sondern eine offensichtliche Bestandsaufnahme.
Herr Wendt fragt, ob die Stadtpläne verkauft oder kostenlos angeboten werden sollen.
Frau Ihbe antwortet, dass es sich hierbei um ein kostenloses Angebot handle.
Frau Dr. Rentzsch sichert zu, das Verfahren für das laufende Haushaltsjahr zu prüfen.
