Rat und Stadtbezirksräte
04.03.2026 - 4.1.1 Dem Baumverlust entgegenwirken – Nachpflanzunge...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1.1
- Zusätze:
- SPD-Fraktion im Rat der Stadt, Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt, CDU-Fraktion im Rat der Stadt
- Gremium:
- Umwelt- und Grünflächenausschuss
- Datum:
- Mi., 04.03.2026
- Status:
- gemischt (Niederschrift erstellt)
- Uhrzeit:
- 15:01
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Ratsfrau Johannes bringt den interfraktionellen Änderungsantrag ein, begründet ihn und bittet um Zustimmung.
Stadträtin Hanusch und Herr Loose gehen auf die derzeitigen Bemühungen der Verwaltung zur Zusammenführung der Daten über den städtischen Baumbestand aus den unterschiedlichen Organisationseinheiten ein. Es werde sich bemüht, zu einer der nächsten Sitzungen eine Ergänzung der Baumfällliste 2025 vorzulegen.
Ratsherr Schnepel weist darauf hin, dass die Erhebungen zur Baumüberschirmung, welche bereits zweimal durch den Fachbereich Stadtgrün beauftragt wurden, zusätzliche Schlüsse zur gesamtstädtischen Entwicklung des Baumbestandes zulassen würden.
Ratsherr Dr. Plinke erachtet eine 1-zu-1-Bepflanzung alter Baumscheiben ohne weitere bauliche Aufwertungsmaßnahmen als nicht sinnvoll. Ratsfrau von Gronefeld schlägt vor, dass sich die Verwaltung im Rahmen des Prüfauftrages auch zu diesem Problem äußert. Herr Loose weist ergänzend darauf hin, dass nach Untersuchungen zu den Standortbedingungen von Stadtbäumen des Julius-Kühn-Instituts (JKI) und der TU Braunschweig nicht nur der Baumstandort, sondern insbesondere die Auswahl einer geeigneten Baumart für den jeweiligen Standort entscheidend für die spätere Vitalität des gepflanzten Baumes sei. Die Bitte von Ratsfrau Mundlos, die Untersuchungsergebnisse dem Umwelt- und Grünflächenausschuss zur Verfügung zu stellen, wird Herr Loose an das JKI bzw. die TU Braunschweig weitergeben.
Stellvertretende Ausschussvorsitzende Ratsfrau von Gronefeld lässt im Anschluss über den Änderungsantrag abstimmen.
Der Ausschuss fasst folgenden Beschluss:
