Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 15-00072

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Seit Oktober 2011 hat sich das Braunschweiger ElternNetzwerk Interkulturell erfolgreich etabliert und tagt drei bis vier Mal jährlich im Haus der Kulturen. Neben den Netzwerk­sitzungen haben sich mittlerweile weitere Strukturen aus dem Braunschweiger ElternNetz­werk heraus gebildet:

 

Der Sprachstammtisch setzt sich zusammen aus Anbietern von herkunftssprachlichem Unterricht. Workshops und Infoveranstaltungen finden zu speziellen, in den Netzwerk­sitzungen als Bedarf erkannten, Themen statt.

 

Die verwaltungstechnische Koordination und Geschäftsführung liegt im Büro für Migrations­fragen. Angebunden ist das regionale Netzwerk an das Migranten Elternnetzwerk Nieder­sachsen (MEN) in Hannover, geleitet durch die Arbeitsgemeinschaft von MigrantInnen, Migranten und Flüchtlingen in Niedersachsen (AMF e. V.). Die Belange der regionalen Netz­werke werden im regelmäßigen Turnus durch den Dachverband MEN an das Land Nieder­sachsen übermittelt.

 

Das Braunschweiger ElternNetzwerk Interkulturell setzt sich aus Braunschweiger Eltern mit Migrationshintergrund, Vertreter/innen aus Migrantenselbstorganisationen, Vereinen und Verbänden zusammen sowie einzelnen Vertreter/innen von Bildungsinstitutionen. Insgesamt zählt das Braunschweiger Netzwerk über 130 Mitglieder.

 

Eltern verschiedener herkunftssprachlicher Hintergründe haben eine Koordinierungsgruppe gebildet, die Themen, Anregungen, Fragen und Bedarfe aus den Sitzungen aufgreift und für nachfolgende Sitzungen, Veranstaltungen oder Workshops im Rahmen des Elternnetz­werkes aufarbeitet.

 

Thematisch im Fokus steht bei den Eltern das Thema Bildung in seiner facettenreichen Gestaltung, vorwiegend bezogen auf die formale Bildung in Kita und Schule. Hier formulieren Eltern deutlich ihre Belange, Bedarfe und Fragen vor dem Hintergrund, dass sie als Eltern sich ihrer Bedeutung für das Gelingen des Bildungsweges ihrer Kinder bewusst sind. Sprachliche oder/und kulturelle Schwierigkeiten oder auch Unkenntnis über das Bildungs-system sind einige der Hemmnisse, vor denen sich die Eltern gestellt sehen. Ihre Bedarfe im Bereich der formalen und informellen Bildung haben die Eltern 2014 in einem Offenen Brief (siehe Anlage) formuliert und an Politik und Verwaltung in Braunschweig und Hannover geschickt. Hieraus sind die einzelnen Bedarfe ersichtlich.

 


Neben der formalen Bildung sind auch Ferien- und Nachmittagsangebote für die Eltern von großem Interesse:

 

Wo kann mein Kind (Sprach-)Förderung erhalten?

Welche Aktivitäten fördern eine positive Entwicklung meines Kindes?

Wo kann die herkunftssprachliche Erziehung meines Kindes Unterstützung finden?

 

Häufig kommt es im Netzwerk durch den Austausch zu bildungsrelevanten Aktivitäten zwischen Eltern und Anbietern zu mehr Transparenz und Zusammenarbeit auf beiden Seiten.

 

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Anlagen

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