Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 15-00300

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


Dem Konzept zur Erweiterung des städtischen Friedhofs im Ortsteil Broitzem wird zugestimmt.“
 

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die bestehenden Friedhofsflächen in Broitzem sind vollständig belegt. Um den Broitzemer Bürgern Bestattungsflächen in ihrem Ortsteil anbieten zu können, muss der dortige städtische Steinbergfriedhof erweitert werden.

 

Die Erweiterungsfläche ist im März 2015 über einen Erbbaupachtvertrag der Stadt zur Verfügung gestellt worden. Der ursprünglich vorgesehene Erwerb der Erweiterungsfläche konnte auf Grund der fehlenden Zustimmung der Eigentümerin nicht erfolgen.

 

Die Erweiterungsfläche schließt über den vorhandenen Grünverbindungsweg an den seit dem Jahr 2000 bestehenden Steinbergfriedhof an.

 

Der neue Friedhofsteil wird durch Umzäunungen und Gehölzpflanzungen eingefriedet, um den Friedhofscharakter zu wahren.

 

Die Abgrenzung nach Westen zur landwirtschaftlich genutzten Fläche erfolgt durch eine Hecke, die zusätzlich einen Sicht- und Windschutz bietet.

 

Die Erschließung des neuen Friedhofsteils erfolgt über den Broitzemer Steinberg basierend auf dem bereits vorhandenen Wirtschaftsweg zur vorher landwirtschaftlich genutzten Fläche.

 

Es sind zwei weitere Zugänge für Fußgänger und Radfahrer über den Grünverbindungsweg geplant. Jeweils im südwestlichen und nordwestlichen Bereich des bestehenden Friedhofsteiles werden Übergänge zwischen vorhandenem und neuem Friedhof geschaffen. Von der Stiddienstraße erfolgt aus Verkehrssicherheitsgründen (fehlender Bürgersteig) keine Erschließung.

 

Für PKW-Nutzer stehen im Eingangsbereich des vorh. Friedhofs am Broitzemer Steinberg Einstellplätze zur Verfügung.

 


Die neu zu erstellenden Bestattungsflächen werden mit einem parallel geführten Weg erschlossen, welcher die Befahrbarkeit für Wirtschaftsfahrzeuge sicherstellt. Die geplanten Wege sollen in Breite und Befestigung wie auf dem bestehenden Friedhof ausgeführt werden.

 

Durch die Wegeführung und entsprechende Gehölzpflanzungen werden die neuen Friedhofsflächen in überschaubare Grabfelder gegliedert. Es werden – wie auch auf den beiden bereits vorhandenen Friedhofsteilen – Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen möglich sein. Zusätzlich sollen pflegeleichte Grabstätten in einer Erd- und Urnengemeinschaftsanlage angeboten werden. Mit der Fertigstellung der Anlage stehen rund 200 neue Erdgräber und 100 Urnengrabstellen zur Verfügung.

 

In Teilbereichen der zukünftigen Erdbestattungsflächen werden voraussichtlich Maßnahmen zur Herstellung von bestattungsgeeigneten Böden durch einen Bodenaustausch sowie Drainierungen zur Ableitung des Schichtenwassers erfolgen.

 

Die neue Friedhofserweiterungsfläche umfasst ca. 3.750 m². Damit wird eine Zyklusbelegung garantiert, das heißt, die Anzahl der neu zu vergebenen Grabstellen entspricht im Regelfall der der abgelaufenen, zurückgegebenen Grabstellen.

 

Für die Bereitstellung von Gießwasser werden zwei Schöpfbecken aufgestellt.

 

Die Abfallentsorgung soll – wie auch auf den anderen Friedhofsteilen – getrennt nach Grünabfällen und Restmüll erfolgen.

 

Verschiedene Sitzmöglichkeiten im Gelände und ein Versammlungsplatz im Eingangsbereich sollen Kommunikation und individuelle Trauerarbeit ermöglichen.

 

Die Herstellungskosten setzen sich wie folgt zusammen:

 

Gesamtkosten für die Friedhofserweiterung

 

 

Gutachten zum Grundstück

6.000,00 €

 

 

 

 

 

Erdarbeiten

 

15.500,00 €

 

Bodenaustausch

 

68.500,00 €

 

Drainage

 

4.000,00 €

 

Bewässerung

 

3.000,00 €

 

Ausstattungen

 

9.000,00 €

 

Pflanzung-Pflege

16.500,00 €

 

Rasen-Pflege

 

31.000,00 €

 

Einfriedungen

 

31.000,00 €

 

Wegebauarbeiten

65.500,00 €

 

 

 

 

 

Bruttobausumme

250.000,00 €

 

 

 

 

 

Architektenhonorar

38.500,00 €

 

 

 

 

 

Gesamtsumme

 

288.500,00€

 

Gerundet

 

          289.000,00

 

 

 

 

 

 

Im Haushalt 2015 sind für das Projekt Gesamtkosten von 335.400 € veranschlagt. Die Summe reduziert sich um 46.400 €, da der Grundstückserwerb nicht erfolgen konnte. Dafür ist zukünftig der jährliche Erbbauzins vorzuhalten.

Die Verwaltung geht davon aus, dass die Baumaßnahme im Oktober/November 2015 abhängig von den Rahmenbedingungen beginnen kann. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2016 geplant.
 

 

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