Rat und Stadtbezirksräte
Beschlussvorlage - 15-00638
Grunddaten
- Betreff:
-
Sanierungsgebiet "Westliches Ringgebiet - Soziale Stadt" "Industriepfad" - Zweiter Bauabschnitt: Ringgleis Hildesheimer Straße
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz
- Beteiligt:
- 01 Fachbereich Zentrale Steuerung; 0100 Steuerungsdienst; DEZERNAT III - Bau- und Umweltschutzdezernat; 0600 Baureferat; 0130 Referat Kommunikation; 0500 Sozialreferat
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet
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Entscheidung
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03.11.2015
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Beschlusskompetenz des Stadtbezirksrates
Die formelle Beschlusskompetenz des Stadtbezirksrates 310 ergibt sich aus § 93 Abs. 1 Nr. 5, 10 und 11 NKomVG. Im Sinne dieser Zuständigkeitsnorm handelt es sich bei der Aufstellung der Industriepfadcontainer um eine Maßnahme zur Pflege des Ortsbildes und der Kunst im Stadtbezirk sowie der Repräsentation des Stadtbezirks, für die der Stadtbezirksrat 310 beschlusszuständig ist.
Ausgangslage
Im Rahmen der EU-Fördermaßnahme „Entwicklung des Areals Westbahnhof“ wurde das Einzelprojekt „Industriepfad“ im Jahr 2014 durchgeführt (Vorlage DS 16882/14 im SBR 310 am 3. Juni 2014 einstimmig beschlossen).
Damit wurde mit sogenannten Containern ein fest am Ort installiertes Informations- bzw. Kommunikations- und Ausstellungssystem auf dem Gelände des Westbahnhofs installiert, das die Industriegeschichte dieses Ortes und die Bedeutung für die Gesamtstadt darstellt.
Planung
Analog zu dem umgesetzten ersten Abschnitt soll nun ein weiterer Informationspunkt an einem Ringgleisabschnitt nördlich der Querung mit der Hildesheimer Straße aufgestellt werden. Damit wird ausgehend vom Westbahnhof der „Industriepfad“ für die Darstellung der Industriegeschichte dieses Ortes fortgesetzt. In Anlehnung an die Themen des ersten Bauabschnitts wird über die industrielle Geschichte der Unternehmen am westlichen Ringgleis informiert.
Thematisch kommen folgende ehemalige Betriebe in Betracht:
Roggenmühle Lehndorf; Papierfabrik Ludwig. F. Noltemeyer, Hildesheimer Straße 65; Sportgerätefabrik v. Dolffs & Helle, Hildesheimer Straße 27; Feinkostfabrik Heinrich Meinecke, Goslarsche Str. 61; Bürsten- und Pinselfabrik D. A. Sander, Goslarsche Straße 74; Zichorienfabrik Bleibtreu, Goslarsche Str. 82; Blechwarenfabrik F. Ch. Unger, Ernst-Amme-Straße 24 - 25; Klavierfabrik Zeitter & Winkelmann, Ernst-Amme-Straße 55; Seifen- und Kristallsodafabrik Joh. Fr. Weber, Neustadtring 50; Mühlenbau und Industrie AG (MIAG), Julius-Konegen-Straße 22; Konsum Großbäckerei, Hermannstraße.
Aufgrund der zu erwartenden Informationsmenge und aus gestalterischen Gründen ist vorgesehen, hierfür zwei Container als Doppelcontainer aufzustellen, wie es im Bereich des Westbahnhofs bereits erfolgt ist (siehe Beispielfoto in der Anlage). Mit der Fortsetzung der Konzeptrealisierung soll das Büro Brederlau + Holik beauftragt werden, das den Ideenwettbeewerb gewonnen und bereits den ersten Bauabschnitt betreut hatte. Die Durchführung der Bauarbeiten soll möglichst noch in 2015 erfolgen, die inhaltliche Aufarbeitung im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein.
Kosten und Finanzierung
Die Planungs- und Baukosten wurden mit rund 55.000 € ermittelt, davon sind 52.600 € förderfähig. Die Finanzierung erfolgt aus Städtebaufördermitteln. Die Mittel stehen unter Projekt 4S.610009 im aktuellen Haushalt bereit. Die Differenz in Höhe von 2.400 € wird aus dem gleichen Projekt aus dem Ansatz der nichtförderfähigen Kosten (NFK) finanziert.
Die Pflegekosten belaufen sich überschlägig auf ca. 700 €/Jahr (1,5 % der Baukosten). Diese werden aus dem Budget des Teilhaushalts 0600 finanziert.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,3 MB
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2
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(wie Dokument)
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596,8 kB
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