Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 16-02022

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen in der Stobenstraße und dort unvermeidlichen Behinderungen des Durchgangsverkehrs hat die Stadtverwaltung an baustellenfernen Standorte sog "Pförtnerungen" installiert, die mehrspurige Straßen über kurze Strecken auf eine Spur verengen und dadurch künstliche Staus erzeugen, sich dann aber wieder mehrspurig werden. Der Sinn dieser Maßnahmen wird von vielen BürgerInnen nicht gesehen, zumal Straßenabschnitte betroffen sind, die in keinem Zusammenhang mit der Stobenstraße stehen (z.B. Güldenstraße/Lange Straße) und wo Autofahrer völlig andere Fahrrichtungen und -ziele als z.B. die Stobenstraße wählen können.

 

In diesem Zusammenhang ergeben sich folgende Fragen:

 

1) Welchen wissenschaftlichen Hintergrund haben die o.g. baustellenfernen  Pförtnerungen (Nennung von Quellen und Beispielen) und aufgrund welcher fachlich qualifizierten Analyse und Beratung (z.B. Verkehrsflussmodellierungen ) sind die Pförtnerungen genau an diesen und nicht an anderen Standorten installiert worden (hier auch: vergleichende Darstellung von Verkehrsmodellierungen mit und ohne Pförtnerungen)?

 

2) Gibt es nach mehrwöchiger Einrichtung der Pförtnerungen schon datenbasierte Erkenntnisse (z.B. ein vermindertes Gesamtfaufkommen von Feinstaub oder sonstiger Schadstoffe inkl. Lärmbelastungen, verminderte Staubildung und damit verminderte Durchfahrtsdauer, veränderte Verkehrströme etc.) bzw. welche Daten werden in diesem Zusammenhang überhaupt erhoben?

 

3) Ist damit zu rechnen bzw. denkbar, dass bestimmte Pförtnerungen, die sich offenkundig nicht als sinnvoll erweisen vor Ende der Baumaßnahmen Stobenstraße wieder aufgehoben werden und - wenn ja - von welchen Kriterien und datenbasierten Erkenntnissen wird dies abhängig gemacht?

 

gez.

Dr. Dr. habil. Wolfgang Büchs

Fraktionsvorsitzender
 

 

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