Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 16-01606-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachverhalt:


Beschluss des Stadtbezirksrates:

 

Die Verwaltung wird gebeten, eine zeitnahe Befüllung der Löcher mit einem dauerhafteren Ausgleichsmaterial (siehe z. B. Dresden) zu veranlassen.

 

Stellungnahme der Verwaltung:

 

Das Füllen von Schlaglöchern im Winter erfolgt regelmäßig mit sogenanntem Reparaturasphalt. Dabei handelt sich es um Kaltasphalt, der gebrauchsfertig eingekauft wird (Sack- oder Eimerware).

 

Eine dauerhafte Schlaglochbeseitigung mit Heißasphalt ist nicht möglich, da Heißasphalt in den Wintermonaten in der Regel nicht zu beziehen ist. Die Mischwerke warten und reparieren in dieser Zeit ihre Anlagen. Eine Verarbeitung von Heißasphalt ist allerdings bei feuchter Witterung und Temperaturen unter 3 Grad ohnehin nicht möglich.

 

Eine weitere Alternative - das Schließen von Schlaglöchern mit heißem Gussasphalt - kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht, da es sich hierbei um eine teure Unternehmerleistung handelt, deren Dauerhaftigkeit bei feuchter Witterung ebenfalls nicht garantiert ist. In der Vergangenheit wurde Gussasphalt auf stark befahrenen Hauptverkehrsstraßen mit zahlreichen Schlaglöchern eingesetzt, beispielsweise in der Hansestraße.

 

Oberste Priorität hat das schnelle Schließen von Schlaglöchern, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Sobald die Mischwerke im Frühjahr wieder Asphalt produzieren, werden sich neu einstellende Schlaglöcher dauerhafter geschlossen. Dieses trifft auch für bereits geflickte Schlaglöcher zu, deren Füllung sich unter der Verkehrsbelastung wieder löst.
 

 

Loading...

Erläuterungen und Hinweise