Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 16-02192
Grunddaten
- Betreff:
-
Pocket-Parks in der Innenstadt
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Herlitschke, Holger
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Planungs- und Umweltausschuss
|
Entscheidung
|
|
|
|
18.05.2016
|
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird gebeten, die städtebauliche Aufwertung von für Pocket-Parks geeigneten Flächen in der Innenstadt voranzutreiben. Dazu sollen folgende Schritte erfolgen:
1. Zur besseren Übersicht wird die Verwaltung gebeten, eine Karte der potentiell geeigneten Flächen zunächst für die Innenstadt (innerhalb des Wilhelminischer Rings) und später auch für die Gesamtstadt zu erstellen und dem Planungs- und Umweltausschuss schnellstmöglich vorzulegen (Potentialkataster oder Entsiegelungskonzept).
2. Die Verwaltung wird gebeten, die bisher vorliegenden Planungsüberlegungen für die in der Ratsanfrage DS 16- 02110 genannten und weitere Flächen in einer der nächsten Sitzungen des PlUA vorzustellen. (Anmerkung: Auch wenig fortgeschrittene Grundsatzüberlegungen sind dabei von Interesse.)
3. Die Verwaltung wird gebeten, die Planungen für den Bereich Kannengießer Strasse und Meinhardshof zu beschleunigen und die Umgestaltung des Bäckerklint sowie des Bereiches Neue Strasse zwischen Schützenstrasse und Gördelinger Strasse vorzubereiten. Der Bereich "Großer Hof" soll so bald wie möglich mit einem Gesamtkonzept für den weiteren Stadtraum (alte Markthalle, Otto-Bennemann-Schule usw.) dem PlUA vorgestellt werden.
4. Die Verwaltung wird gebeten die Möglichkeit eines städtebaulichen Studentenwettbewerbes, z.B. im Rahmen einer Studienarbeit der TU, zu prüfen und ggf. einen solchen Wettbewerb vorzubereiten. Den Studenten soll die Gestaltungsaufgabe für ausgewählte - für Pocket-Parks geeignete - Stadträume gestellt werden und die Ergebnisse sollen in einem Gremium aus Verwaltung, Politik und Anwohnern bewertet werden. 1-3 Siegerentwürfe könnten dann als Grundlage für eine Gestaltung der überplanten Flächen dienen und sollten in die Umsetzung gehen.
Sachverhalt
Sachverhalt:
In der Ratssitzung am 03.05.2016 hat die Verwaltung in ihrer Stellungnahme zu der Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen DS 16-02110 folgendes ausgeführt:
"Der Begriff Pocket-Parks (deutsch sinngemäß Taschenparks) beschreibt kleine Grünflächen in baulich verdichteten Bereichen. Von einfachen Beeten bis hin zu künstlerisch und landschaftsarchitektonisch ambitionierten Kleinparks entstehen attraktive Freiflächen, die das jeweilige Wohn- und Büroumfeld aufwerten und zum Aufenthalt einladen. In heißen Sommern kommt das kühlende Mikriklima von Pocket-Parks positiv hinzu. Außer öffentlichen Flächen sind insbesondere Hinterhöfe, Blockinnenbereiche oder Stellplatzanlagen geeignet."
und weiter:
"Die genannten Zielstellungen zur Aufwertung des Stadtraumes werden daher auch aus fachlicher Sicht grundsätzlich befürwortet und die Verwaltung sieht für die vorgeschlagenen städtischen Räume Gestaltungspotential und Handlungsbedarf."
Auf die Anfrage wurde ebenfalls geantwortet, dass es derzeit kein Flächenpotentialkataster o.ä. gebe, in dem zur Aufwertung in o.g. Form geeignete Flächen dargestellt sind. Für einige der in der Anfrage genannten Flächen lägen bereits Planungsüberlegungen vor, für andere noch nicht.
Auf die Nachfrage der Ratsfrau Johannes, wann mit der Vorstellung dieser Projekte zu rechnen sei, konnte die Verwaltung nur allgemein antworten "zu gegebener Zeit".
Da die Aufwertung der angesprochenen Flächen jedoch aus unserer Sicht dringlich ist, bitten wir den Planungsausschuss um den obenstehenden Beschluss.
