Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 16-02047-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Schule geschafft! So ging es weiter! Braunschweiger Schulabgängerbefragung
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 51 Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
- Verantwortlich:
- Dr. Hanke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Schulausschuss
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zur Kenntnis
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22.04.2016
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 11.04.2016 (16-02047) wird wie folgt Stellung genommen:
Zu Frage 1:
Gruppe der Befragten aus den Vollzeitformen der Berufsbildenden Schulen:
Die Befragten dieser Gruppe, die im Rahmen der Befragung angeben, einen Ausbildungsplatz zu suchen, werden angeschrieben und bei entsprechender Rückmeldung erfolgt eine Kontaktaufnahme durch die Kompetenzagentur oder durch das Pro-Aktiv-Center. Von dort erfahren sie Unterstützung bei ihrer weiteren beruflichen Planung.
Das Unterstützungsangebot richtet sich an Jugendliche mit Wohnsitz in Braunschweig; das ist erwähnenswert, da der Anteil der auswärtigen Schülerinnen und Schüler in den befragten Schulformen bei etwas über einem Drittel liegt.
Gruppe der Befragten aus den allgemein bildenden Schulen
Diesen – in der Regel weiterhin schulpflichtigen Schülerinnen und Schülern – wird im Rahmen der Befragung nicht explizit ein Unterstützungsangebot unterbreitet. Durch die Befragung werden im Rahmen der Aufgabenstellung die Pläne der Befragten erhoben und in der Folge die tatsächlichen Übergänge ermittelt. Im Vordergrund steht hier die Verbleibsklärung (Schulpflichtaspekt) und darüber hinausgehend erfolgen Auswertungen zu relevanten Aspekten hinsichtlich der Zielsetzung „Analyse zur Ausbildungsstellensituation“.
Gleichwohl haben die Ergebnisse und die damit verbundenen Erkenntnisse mit dazu beigetragen, Projekte und Maßnahmen an der Schwelle Übergang Schule – Beruf in Braunschweig zu initiieren. Hier sind zu nennen:
- Einrichtung der Praxisklasse an der Hauptschule Sophienstraße im Schuljahr 2014/15;
- die Beteiligung der Stadt Braunschweig am Programm zur Profilierung der Hauptschule mit Schulsozialarbeit mit dem Schwerpunkt „Übergang Schule – Beruf;
- Beteiligung der Stadt Braunschweig am Programm „Kompetenzagenturen“ und nach Ende der Förderung deren Verstetigung;
- die Maßnahme „Kompetenzagentur PLUS“ im Rahmen des ESF-Programms „Jugend stärken im Quartier;
- das Netzwerk Schulsozialarbeit, das den Austausch der Kolleginnen und Kollegen fördert und ein Fachforum für Austausch und Projekte ist.
Die AG Ausbildungsstellensituation hat die Entwicklung der Berufsorientierung in Braunschweig begleitet, und Vertreter/innen der Allianz für die Region geben Sachstandsberichte zum Braunschweiger Modell zur Berufsorientierung „BOBS“ in dieser AG.
Zu Frage 2:
Quantifizierbare Aussagen lassen sich wie folgt machen:
1. Der erfolgreiche Start der Praxisklasse mit acht Übergängen in Ausbildung (siehe dazu
den Erfahrungsbericht zur Praxisklasse (Öffentliche Mitteilung 15-00813 am 02.10.2015
dem Schulausschuss zur Kenntnis)).
2. In 2015 sind 138 Befragte mit Ausbildungsinteresse aus den berufsbildenden Schulen
mit o.g. Aktion angeschrieben worden. 46 Jugendliche schickten die Antwortkarte
zurück. Von diesen hatten 15 Jugendliche zwischenzeitlich noch einen
Ausbildungsplatz gefunden.
