Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 16-01625-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Im Stadtteil Wenden leben 4.118 Personen, von denen 1.231 älter als 60 Jahre sind, umgerechnet sind dies 29,9 %.Thune hat 359 Einwohner über 60 Jahre und Harxbüttel 204 (23,8 und 28,5 %).

 

Angebote zum „Seniorengerechten Wohnen“ existieren nicht, an der Stadtteilanalyse aus dem Jahre 2006/2007 hat sich in dieser Hinsicht nichts geändert. Rein rechnerisch ergibt sich ein Nutzerpotenzial im Stadtbezirk. Der tatsächliche Bedarf an „Wohnen Plus“ ist nicht abschließend einzuschätzen, der Verwaltung liegen keine validen Daten dazu vor.

 

Grundsätzlich ist ein Angebot im Quartier zur Sicherstellung von Wohnen und Pflege – in Anlehnung an das Quartiersprojekt in Watenbüttel - denkbar und sicherlich auch wünschenswert. Um wirtschaftlich auf sicheren Füßen zu stehen, ist von mindestens 40 Servicewohneinheiten auszugehen.

 

Die Verwaltung hat zunächst Gespräche geführt, u.a. mit Herrn Golmann. Er führt aus, dass eine Trägerschaft für den Verein ambet keine Option ist, das Angebot des Servicewohnens und ggf. einer Wohn-Pflegegruppe zu übernehmen wäre denkbar.

 

Als Ergebnis dieses Gespräches ist auch hier festzuhalten, dass eine Einrichtung, die dem Achilleshof in Watenbüttel ähnelt, für Wenden wünschenswert ist, der tatsächliche Bedarf nicht abschließend eingeschätzt werden kann. Das wirtschaftliche Risiko eines solchen Angebotes würde beim Investor/Betreiber liegen.

 

Die Stadt selbst kann hier nicht tätig werden. Voraussetzung ist daher das Vorhandensein eines Investors, der bestimmte Faktoren nicht unberücksichtigt lässt:

 

Der Standort im Stadtteil Wenden muss attraktiv für die potenzielle Bewohnerschaft sein

Die Kosten müssen erschwinglich sein – auch wenn Denkmalschutz ins Spiel kommt.

Die Verknüpfung mit örtlichen Strukturen sollte befördert und vorhandene Ressourcen genutzt werden.

 

Beim Umbau im Bestand müssten alle Wohneinheiten unter einem Dach verortet werden, wobei ein größerer Raum für Aktivitäten wünschenswert ist.

 

Derzeit ist aus dem Stadtbezirk heraus die Initiative entstanden, sich inhaltlich u.a. mit dem Thema Wohnen im Alter intensiv zu beschäftigen, Senioren als Experten sind einbezogen.

Bevor weitere Schritte in Erwägung gezogen werden, sollte diese Entwicklung mit ihren Erkenntnissen abgewartet werden.

 

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