Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 16-02478

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird gebeten, für das Harz- und Heidegelände eine Planung zur gemischten Wohn- und Gewerbenutzung zu erstellen und diese dem Rat bis Anfang 2017 über seine Ausschüsse zur Beschlussfassung vorzulegen.

 

Reduzieren

Sachverhalt

Sachverhalt:
 

Unsere Stadt benötigt bekanntlich dringend mehr Wohnraum, aber auch mehr Büroflächen. Die bisher als Messegelände genutzte Fläche zwischen Eisenbüttler Straße und Theodor-Heuss-Straße - allgemein bekannt unter dem Begriff "Harz- und Heidegelände" - hat seit Jahren, abgesehen von der Nutzung als Parkplatz und Aufstellfläche für die Volkwagenhalle, nur marginalen Nutzen für die Stadt. Eine Revitalisierung als Messegelände scheint auf unbestimmte Zeit unrealistisch. Zur Zeit finden dort Flohmärkte und andere Events statt. Den Großteil des Jahres ist das Gelände völlig ungenutzt. Das Areal ist nicht weit von der Innenstadt entfernt und liegt verkehrsgünstig. Eine Überplanung dieses Bereichs erscheint daher sinnvoll, wobei weiterhin die Möglichkeit zur Nutzung für Flohmärkte (auf evtl. etwas eingeschränkte Fläche) und vor allem zur Nutzung durch die Volkswagenhalle gewährleistet sein sollen.

 

Gegenüber der Bestandsbebauung an der Eisenbüttler Straße könnte bspw. ein neues „grünes" Wohnquartier entstehen, bei dem die bestehenden Grünflächen und alten Bäume Berücksichtigung finden. Auf der anderen Seite des Geländes, an der Theodor-Heuss-Straße, könnte etwa eine hochwertige Büronutzung ermöglicht werden und insofern auch dort zur gegenüberliegenden Bestandsbebauung ein Pendant geschaffen werden. Dies erscheint insbesondere unter Berücksichtigung des Gewerbeflächennutzungskonzeptes und der vorliegenden Statistiken für Büroflächen und dem sich daraus ergebenen Bedarf für Braunschweig als vorteilhaft.

 

In Richtung Bahndamm könnte weiterhin der nötige Platz zur Verfügung stehen, um die bisherige Nutzung durch Flohmärkte und die VW-Halle gewährleisten zu können. Um zur Wohnbebauung und der Büronutzung sowie der Platznutzung genügend Abstand zu erhalten, könnte zwischen den Nutzungsbereichen eine großzügige Grünfläche eingeplant werden.


Um eine zeitnahe Beschlussfassung zu ermöglichen, soll die Verwaltung ihre Pläne für dieses Areal bis Anfang 2017 der Öffentlichkeit vorstellen.

Loading...

Erläuterungen und Hinweise