Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 16-02393-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Kampagne zur Förderung des Radverkehrs starten
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- 0600 Baureferat; 65 Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement; 01 Fachbereich Zentrale Steuerung
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Geplant
|
|
Planungs- und Umweltausschuss
|
zur Kenntnis
|
|
|
|
08.06.2016
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 26.05.2016 wird wie folgt Stellung genommen:
2011 lag der Radverkehrsanteil an allen Wegen in Braunschweig bei rund 21 % laut der Haushaltsbefragung des ZGB. Im Vergleich zu 1993 (Erhebungen zum Verkehrsentwicklungsplan) bedeutete dies eine Steigerung von über 50 %. Diese Steigerung wurde erreicht durch die Förderung des Radverkehrs mit Radwegebaumaßnahmen, insbesondere zwischen den Stadtteilen und interkommunal, Fahrradwegweisung in der gesamten Stadt, Fahrradstraßen, Radfahrstreifen und Schutzstreifen, Fahrradsignalisierung, Öffnung fast aller Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung, moderne Fahrradabstellanlagen, Öffentlichkeitsarbeit und viele kleinere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für den Radverkehr.
Zu 1.: Auch eine Kampagne zur Förderung des Radverkehrs wäre denkbar, konkrete Planungen für eine Kampagne gibt es derzeit nicht.
Die Stadt Hannover hat für ihre Kampagne „Lust auf Fahrrad“ nach Rückfrage beim Radverkehrsbeauftragten in Hannover ein zusätzliches Budget von je 100.000 € für 2016 und 2017 Jahre bereitgestellt und eine unbefristete Vollzeitstelle für die Begleitung der Kampagne geschaffen. Für die Grundkonzeption wurde eine Marketingagentur beauftragt.
Zu 2.: In den folgenden Jahren soll die oben beschriebene Förderung der Stadt Braunschweig weiterverfolgt werden. Hierzu setzt die Verwaltung - neben Verbesserungen im bestehenden Radverkehrsnetz und den Bau weiterer Radwege zwischen den Stadtteilen und zu den Nachbargemeinden sowie auf gute Fahrradabstellanlagen - besonders auch auf eine gute Öffentlichkeitsarbeit.
