Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 16-02536
Grunddaten
- Betreff:
-
Okerbrücke Leiferde, Planung
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 211 Stöckheim-Leiferde
|
zur Kenntnis
|
|
|
|
23.06.2016
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Verwaltung hat mit Drucksache 16-02461 über den Zustand der Okerbrücke Leiferde und die notwendige Sperrung berichtet. In dieser Mitteilung wurde auch deutlich gemacht, dass ein Neubau der Brücke in exakt gleicher Lage nicht möglich ist. Der Grund dafür liegt darin, dass die statischen und konstruktiven Anforderungen an Brückenbauten und die Anforderungen aus dem Hochwasserschutz heute im Vergleich zur Bauzeit der alten Brücke in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts stark verschärft wurden.
Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen einer Vorprüfung auch Straßenführungen außerhalb der bestehenden Trasse zwischen Stöckheim und Leiferde untersucht. Alle diese Trassen hätten zur Folge, dass deutlich mehr Fahrzeuge die Strecke nutzen würden als bisher. Dies würde zu mehr Verkehr sowohl in Stöckheim als auch in Leiferde führen.
Die Brückenverbindung zwischen Leiferde und Stöckheim ist vor allem für den umwegsensiblen Fuß- und Radverkehr von besonderer Bedeutung.
Viele Gespräche und Hinweise aus der Bürgerschaft, dem Stadtbezirksrat und dem Rat nimmt die Verwaltung zum Anlass eine Brücke auch für den Kfz-Verkehr im Wesentlichen an der derzeitigen Stelle und unter weitgehender Erhaltung der Straßenführung erneut auf Machbarkeit zu prüfen. Die Funktion der Kreisstraße ist damit weiterhin gegeben. Darüber hinaus hätte eine Brücke für Kraftfahrzeuge an dieser Stelle eine postive Wirkung auf das Straßennetz im Braunschweiger Süden, da es eine Alternative zur Brücke Berkenbuschstraße gäbe.
Da eine Brücke in gleicher Länge und Höhenlage wie bei der Bestandsbrücke nicht erreicht werden kann, werden auch weitergehende Lösungen wie deutlich längere Brücken und Lösungen mit abgesenkten Straßenabschnitten, die bei extremen Hochwassersituationen überflutet werden können, in die Betrachtungen einbezogen. Alle planerischen Überlegungen werden durch detaillierte Berechnungen mit einem Hochwasser-Modell begleitet. Das Verfahren entspricht dem Vorgehen bei der Brücke Berkenbuschstraße. Erste konkrete Ergebnisse, ob eine bestandsnahe Brückenlösung bautechnisch und hochwassertechnisch tatsächlich realisierbar ist, werden dem Stadtbezirksrat und dem Planungs- und Umweltausschuss voraussichtlich Ende 2016 vorgestellt.
Die Verwaltung führt derzeit Gespräche mit dem Ingenieurbüro, das die Brückenprüfung durchgeführt hat, um zu klären, ob es Möglichkeiten zur temporären Instandsetzung der Brücke gibt.
Die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses erhalten eine gleichlautende Mitteilung außerhalb von Sitzungen.
